Förderung in Vielfalt 2 - Fokus: Individuelle Lernförderung
Studiendauer: 1 Semester
Umfang: 10 ECTS-AP
Start: Wintersemester 2026/2027
Hochschullehrgangsleitung: HS-Prof. Eva Maria Krojer, BEd MSc Ph.D.
WICHTIG:
Der Hochschullehrgang „Förderung in Vielfalt 2 - Fokus: Individuelle Lernförderung“ startet im Wintersemester 2026/2027. Die Teilnahme ist nur mit Genehmigung durch die Schulleitung möglich. Die Anmeldung erfolgt über das Bewerbungsmanagementsystem in ph-online.
Der Hochschullehrgang (HLG) „Förderung in Vielfalt 2 - Fokus: Individuelle Lernförderung“ ist Teil des Bachelorstudiums Lehramt Primarstufe im Schwerpunkt „Inklusive Pädagogik“. Der HLG vermittelt ein inklusives Bildungsverständnis, das sich an den Menschenrechten orientiert. Er fördert die Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen und persönlichen Einstellungen zu Diversität und stellt Modelle von Inklusion vor. Im Zentrum steht die gezielte Förderung des individuellen Lernens: Über die allgemeine Förderung hinaus werden spezielle kognitive Fähigkeiten und metakognitive Strategien thematisiert. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf den Kompetenzbereichen Deutsch und Mathematik sowie auf einer professionellen Reflexionskultur, die Lernende und deren Umfeld konsequent in den Mittelpunkt stellt.
Der HLG folgt der Zielsetzung, die Handlungskompetenzen der Studierenden in der Anwendung inklusiver Konzepte zu erweitern, die maßgebend für die individuelle und soziale Entwicklung von Schüler:innen sind. Neben einer inklusiven Haltung und Barrierefreiheit vermittelt der Lehrgang wesentliche Kenntnisse über individuelle Lernstände in den Kompetenzbereichen Deutsch und Mathematik. Absolvent:innen können die erworbenen Kenntnisse in Bezug auf die eigene Bildungsbiografie sowie den pädagogischen Beruf reflektieren. Als Mitglieder einer lernenden Organisation erstellen sie auf Basis ihrer Expertise diversitätsorientierte Präventions- und Förderkonzepte.
Der Bedarf ergibt sich aus der Heterogenität der Schüler:innen im inklusiven Klassensetting, die unterschiedliche individuelle Lebensausgangslagen mit sich bringt. Daraus resultiert der Anspruch, diesen im Unterrichtsalltag methodisch-didaktisch gerecht zu werden.
Zielgruppe sind Lehrer:innen mit abgeschlossenem Lehramtsstudium für Volksschulen oder Sonderschulen wie auch Lehrer:innen mit abgeschlossenem Bachelorstudium Lehramt für Primarstufe.
Der Hochschullehrgang weist bei 10 ECTS-AP eine Studiendauer von einem Semester auf, die Höchststudiendauer beträgt zwei Semester.
Die Lehrveranstaltungen werden in Präsenzphasen durch ko-konstruktive Aktivitäten in unterschiedlichen Sozialformen absolviert. Die Entwicklung von Förderkonzepten und deren Umsetzung im beruflichen Alltag wird durch die ausbildungsbegleitende Supervision unterstützt.
Die Zulassung zum Hochschullehrgang setzt nach § 52f Abs. 2 HG 2005 ein aktives Dienstverhältnis sowie die Anmeldung auf dem Dienstweg voraus. Zugelassen sind Lehrer:innen mit abgeschlossenem Lehramtsstudium für Volksschulen oder Sonderschulen wie auch Lehrer:innen mit abgeschlossenem Bachelorstudium Lehramt für Primarstufe.
Gibt es mehr Anmeldungen als verfügbare Plätze, erfolgt die Teilnahme aufgrund der Reihung im Zuge des Dienstauftragsverfahrens.
Pro Semester ist der ÖH-Beitrag zu entrichten.
HS-Prof. Eva Maria Krojer, BEd MSc PhD
- Institut für Ausbildung
- Zentrum für Pädagogisch-Praktische Studien
- Zentrum für Minderheitenschulwesen, Mehrsprachigkeit und Inklusion
- Mobiltelefon: +43 664 1936836
- E-Mail: eva.krojer(at)ph-burgenland.at