Umgang mit Diversität

Studiendauer: 2 Semester
Umfang: 20 ECTS-AP
Start: Sommersemester 2023
Lehrgangsleitung: Eva Krojer, BEd MSc PhD

WICHTIG: Der Hochschullehrgang „Umgang mit Diversität“ startet im Sommersemester 2023. Die Voranmeldung zum Hochschullehrgang richten Sie bitte per Mail an: BIRGIT.PILLER(AT)PH-BURGENLAND.AT

Der Hochschullehrgang „Umgang mit Diversität“ bietet als Teil des Erweiterungsstudiums im Schwerpunkt „Inklusive Pädagogik“ die Möglichkeit zur grundlegenden Befassung mit den Themenbereichen Diversität und Intersektionalität sowie unterschiedlichen Förderbereichen. Er geht der Fragestellung diversitätsorientierter pädagogischer Zugänge und Förderansätze im gemeinsamen Unterricht in inklusiven Klassen nach und ermöglicht einen differenzierten professionellen Blick auf die Heterogenität in Klassen bzw. Schulen sowie deren Auswirkungen auf übergreifende soziale Kontexte.

Der HLG folgt der Zielsetzung, die Handlungskompetenzen der Studierenden im Hinblick auf die Anwendung inklusiver Konzepte unter Berücksichtigung unterschiedlicher Diversitätsbereiche, die maßgebend für die individuelle und soziale Entwicklung von Schüler_innen sind, zu erweitern. Die Studierenden machen sich im Rahmen des HLG mit Methoden und Konzepten in verschiedenen Förderbereichen vertraut und setzen sich, unter Berücksichtigung relevanter Diversitätsbereiche, mit der kompetenten Konzipierung, Umsetzung und Evaluierung individualisierter Lernumgebungen in der Primarstufe auseinander. Um eine prozessorientierte Qualifizierung sowie den Transfer in die Praxis zu unterstützen, werden die Studierenden supervisorisch begleitet.

Der Bedarf ergibt sich aus der Heterogenität der Schüler_innen im inklusiven Klassensetting in Bezug auf deren unterschiedlichen individuellen Lebensausgangslagen und dem damit einhergehenden Anspruch, dieser im Unterrichtsalltag methodisch-didaktisch gerecht zu werden.

Zielgruppe sind Lehrer_innen mit abgeschlossenem Lehramtsstudium für Volksschulen oder Sonderschulen wie auch Lehrer_innen mit abgeschlossenem Bachelorstudium Lehramt für Primarstufe.

Der Hochschullehrgang weist bei 20 ECTS-AP eine Studiendauer von zwei Semestern auf, die Höchststudiendauer beträgt vier Semester.

Die Lehrveranstaltungen werden zur Hälfte in Präsenzphasen durch ko-konstruktive Aktivitäten in unterschiedlichen Sozialformen absolviert. Der andere Teil wird durch alternative Lehrgangsstrukturen, wie z.B. Distance-Learning, das Arbeiten in Peergroups abgedeckt. Die Entwicklung von Förderkonzepten und deren Umsetzung im beruflichen Alltag wird durch ausbildungsbegleitende Supervision unterstützt.

Die Zulassung zum Hochschullehrgang setzt nach § 52f Abs. 2 HG 2005 ein aktives Dienstverhältnis sowie die Anmeldung auf dem Dienstweg voraus. Zugelassen sind Lehrer_innen mit abgeschlossenem Lehramtsstudium für Volksschulen oder Sonderschulen wie auch Lehrer_innen mit abgeschlossenem Bachelorstudium Lehramt für Primarstufe.

Gibt es mehr Anmeldungen als verfügbare Plätze, erfolgt die Teilnahme aufgrund der Reihung im Zuge des Dienstauftragsverfahrens.