Self-Regulated Learning in Action

Von: Dagmar Gerl und Rosemarie Lehner

Vom 06. bis 08. November 2019 fand in Athen ein Training für Hochschullehrende zum Thema „SRL (Self-Regulated Learning in Action) statt. Pädagog_innen aus Belgien, Finnland, Griechenland und Österreich, darunter zwei Vertreterinnen der PH Burgenland, nahmen an dem Training teil.

Die Inhalte des SRL (Self-Regulated-Learning)-Trainings bezogen sich auf Lernstrategien, eigens für SRL konzipierte Schulungsprogramme, bis hin zum Einsatz neuer Medien für die individuelle Lernorganisation, Präsentation der Ergebnisse und nicht zuletzt für die Selbstkontrolle. Vermittelt wurden in der Doukas-School in Athen unter anderem theoretische Hintergründe, neueste Erkenntnisse, die Rahmenbedingungen die SRL-Kompetenz betreffend, die Anwendung der tMail-App und der eTwinning Plattform. Nebst der vielen Referate gab es für die Teilnehmer_innen Zeit für einen informellen internationalen Austausch.

Das Gebäude der Doukas-School mit den gut durchdachten Innen- und Außenbereichen beeindruckte ebenso wie die griechische Gastfreundschaft.

SRL: Der Fokus wird auf eine bewusste, selbstbestimmte Arbeitshaltung der Lernenden gelegt, wie die Faktoren des zyklischen Prozesses erkennen lassen: Ziele setzen - Selbstmotivation - Eigenkontrolle -Selbstbeobachtung - Zeitmanagement - Planung von Aktionen und Aufgaben.

Bei Interesse …

  • Link: http://www.tmailproject.eu/
  • liefert die tMail-App genaue Informationen, eine Schulung und eine übersichtliche Struktur, die es möglich macht, sich auch unterwegs immer wieder für ein paar Minuten zu informieren.
  • die nächste Veranstaltung zum Thema SRL wird vom 07. bis 08. Mai 2020 in Wien stattfinden.

Die PHB feierte ERASMUS+

Studieren und Forschen weltweit

Am 10. Oktober 2019 stand die PH Burgenland ganz im Zeichen von Erasmus+. Im Rahmen der europaweiten ErasmusDays 2019 hatte das International Office der PH Burgenland eine Informationsveranstaltung für Studierende und Lehrende organisiert.

Neben einem fixen Infostand organisierten die Incomings der PH Burgenland aus Griechenland, Ungarn und Spanien ein „International Café“, in dem sie sich mit PH-Student_innen gemütlich austauschen konnten. Eine ehemalige „outgoing Studierende“ berichtete über ihre persönliche Erasmus+ Erfahrung.

Studieren im Ausland habe viele Vorteile, soweit der Tenor jener, die bereits mit dem Bildungsprogramm Erasmus+ Erfahrungen gemacht hatten. Ein Auslandsaufenthalt sei ein Pluspunkt in jedem Lebenslauf. Neben der Verbesserung der Fremdsprachenkenntnisse sammle man bereichernde Erfahrungen für das Leben. Man lerne neue Kulturen und Lebenswelten kennen, knüpfe neue Kontakte und Freundschaften, die nicht zuletzt auch das berufliche Netzwerk erweitern.

Nicht nur Studierende der PH Burgenland haben die Informationsveranstaltung genutzt, sondern auch Lehrende zeigten großes Interesse an diversen Erasmus+ Austauschprogrammen.

Die PH Burgenland hofft auf reges Interesse ihrer Studierenden und Lehrenden für das EU-Programm Erasmus+.

Zu Erasmus+

Erasmus+ ist das neue EU Programm für die Bereiche Bildung, Jugend und Sport für den Zeitraum 2014 bis 2020. Unter Erasmus+ werden sämtliche von der EU finanzierten Programme im Bereich der allgemeinen und beruflichen Bildung sowie der Jugend zusammengefasst und bietet die Möglichkeit, in einem anderen Land zu lernen und zu studieren, eine Ausbildung zu absolvieren, zu arbeiten oder eine Freiwilligentätigkeit auszuüben. Für die Studierenden der PH Burgenland besteht die Möglichkeit, für die Dauer von 3 bis 12 Monaten ab dem dritten Semester an einer PH-Partnerinstitution zu studieren. Aber auch nach dem Studium sind Aufenthalte von Graduierten österreichischer Hochschulen im Rahmen dieses Studienprogramms in Form vertiefender Praktika möglich.

Mehr Informationen bei:
Veronika Raith: veronika.raith@ph-burgenland.at
Alexandra Baier: alexandra.baier@ph-burgenland.at


Warm welcome to our international students!

Internationale Student_innen starten ihr Erasmus+ Semester an der Pädagogischen Hochschule Burgenland

Von: Alexandra Baier

Am 26. September 2019 durften wir neun internationale Student_innen aus Ungarn, Deutschland, Spanien, Kroatien und Griechenland an der Pädagogischen Hochschule Burgenland begrüßen, die das Wintersemester 2019/20 im Rahmen des Erasmus+ Mobilitätsprogramms in Eisenstadt verbringen werden.

Bei einem gemütlichen "get together" hießen die Rektorin Sabine Weisz und die Vizerektorin Frau Inge Strobl-Zuchtriegl, gemeinsam mit den Vertreter_innen des International Office, die neuen Studierenden herzlich willkommen. Im Rahmen dieses Empfangs, bot sich die Gelegenheit zum Kennlernen und zu einem Informationsaustausch in entspannter Atmosphäre.

Internationalisierung und internationale Vernetzung sind wichtige Anliegen der Pädagogischen Hochschule Burgenland und daher freuen wir uns umso mehr, dass sich jedes Semester internationale Studierende für einen Erasmus+ Aufenthalt an der PH Burgenland interessieren.

Wir wünschen unseren internationalen Student_innen ein aufregendes Semester voller Freude, neuer Erfahrungen und neuer internationaler Freundschaften!


Erasmus+ Sitzung der AG Studierendenmobilität in Eisenstadt

Von: Alexandra Baier

Am 05. und 06. Juli 2019 fand das Treffen der AG Studierendenmobilität mit Vertreter_innen aller International Offices der Hochschulen des Entwicklungsverbundes-Süd Ost in Eisenstadt statt. Der Fokus des Treffens lag auf dem Erasmus+ Austauschprogramm für Studierende und Lehrende.

Im Rahmen des Meetings konnten Internationalisierungsstrategien weiterentwickelt und neue Impulse für das kommende Studienjahr gesetzt werden.


Studienwoche an der Universität Zadar

Von: Eva-Maria Maltrovsky

Die Kooperation zwischen der PH Burgenland und der Universität Zadar bewährt sich bestens. Auch heuer waren die Professor_innen Harald Mandl und Eva Maltrovsky im Rahmen der Dozentenmobilität an der Universität Zadar. Studierende konnten sich in einer Seminarwoche in ihre Fachbereiche eingehend vertiefen. Das ERASMUS plus-Programm ermöglicht internationale Vernetzungen und interkulturelle Erfahrungen.

Die Universität Zadar liegt direkt an der Promenade am Meer. Die Stufen zum Haupteingang säumen zwei Palmen, aus dem Fenster des Seminarraums sieht man das Meer und die Nachbarinsel Ugljan. Studierende sitzen auf den Stufen unter den Palmen mit Meeresblick und warten auf ihre Lehrveranstaltungen oder Prüfungen.

Klingt das nicht verlockend für ein Auslandssemester an der Universität Zadar? 


European Staff Week „Building Bridges“

Von: Gerhard Frasz

Vom 06. bis 09. Mai 2019 veranstaltete die FH Burgenland in Kooperation mit der PH Burgenland die internationalen Tage, die unter dem Motto "Building bridges" stattfanden.

Internationalisierung und Digitalisierung standen im Fokus dieser Woche. Zu diesen Themen hielten internationale Experten Vorträge und Workshops. PH-Mitarbeiter_innen Andrea Biscar und Stefan Meller sowie Marlene Miglbauer, Teamleitung Virtuelle PH, brachten ihre einschlägigen Erfahrungen ein.

Alexandra Baier und Gerhard Frasz, Stabstelle Bildungskooperationen und Internationalisierung der PH Burgenland, sowie die Erasmus+ „Incoming Students“ nahmen an der „European Staff Week“ teil. Am Mittwoch besichtigten sie gemeinsam den Campus Pinkafeld, wo der Bereich Energietechnik und die Forschungslabors präsentiert wurden. Neben Keynotes von Heinz Kasparovsky (Wissenschaftsministerium) und Sabine Pendl (Universität Graz) wirkten Alexandra Baier und Gerhard Frasz an einem thematischen Panel zu Internationalisierungsstrategien aktiv mit („Internationalisation at home“). In der anschließenden Diskussion konnten die „Incoming Students“ wertvolle Beiträge aus Sicht der Studierenden liefern.

Die Woche war eine gute Gelegenheit, sich mit internationalen Vertreter_innen von Fachhochschulen und Universitäten auszutauschen und neue Perspektiven vermittelt zu bekommen.


"Zurück zum Ursprung. Zurück dorthin, wo einst meine Vorfahren lebten. Auf nach Kroatien!"

- mit diesen Worten startete mein Motivationsschreiben, das ich vor rund einem Jahr verfasst habe. Damals wusste ich zwar, dass ich ein Semester lang im Ausland studieren möchte, allerdings wusste ich noch nicht, was mich dort alles erwarten würde.

Ein Jahr später sitze ich erneut vor meinem Laptop, heute jedoch mit viel mehr Reife sowie Wissen, das ich aus dem Ausland mitnehmen durfte.

Meine Zeit in Kroatien begann Ende September 2018 mit dem Einzug in meine erste eigene Wohnung, die Vorlesungen und Seminare starteten zwei Wochen später. Nachdem ich anfangs noch Probleme hatte, mich im großen Universitätsgebäude zurechtzufinden sowie alles Organisatorische zu regeln, pendelte sich langsam der Alltag ein. Für mich als Burgenlandkroatin war es kein Problem, mich auf Kroatisch zu verständigen, und es gefiel mir besonders gut, tagtäglich Unterschiede zwischen meiner Muttersprache und dem Kroatischen zu finden.

Insgesamt besuchte ich sieben Lehrveranstaltungen, davon eine pädagogische, drei an der Germanistik und drei an der Kroatistik.

Mein Lieblingsseminar war das Seminar zur kroatischen Dialektologie, bei welchem ich am Ende des Semesters den kroatischen Dialekt meines Dorfes präsentieren durfte. Außerdem fand ich es sehr interessant, dass in Zagreb eine Lehrveranstaltung über Burgenlandkroaten angeboten wurde. Es war eine große Ehre für mich, mit den Student_innen einerseits meine Erfahrungen zu teilen und andererseits ihre Meinungen zu hören. Die kroatischen Seminararbeiten, die ich verfassen musste, stellten für mich eine große Herausforderung dar, durch die ich jedoch Stück für Stück wachsen konnte.

Vom Studium an der Germanistik in Zagreb war ich positiv überrascht. Das Deutschstudium ist sehr anspruchsvoll und von den Studierenden wird viel verlangt – in einer Literaturlehrveranstaltung z. B. waren 15 Bücher zu lesen, die prüfungsrelevant waren.

Dadurch, dass jede meiner Deutschlehrveranstaltungen in einem anderen Semester war, konnte ich die Entwicklung, sowie Schwierigkeiten und Interessen der Studierenden beobachten. Außerdem habe ich auch gerne  unterstützt, falls jemand Probleme hatte. Hoffentlich können mir diese Erfahrungen im späteren Berufsleben beim DaF-Unterricht helfen.

Das Studentenleben in Kroatien unterscheidet sich nicht zu sehr von jenem in Österreich. Überraschend für mich waren bloß die Preise in den Mensen – für umgerechnet 1,20 € bekommt man als Studierende_r eine Suppe, eine Hauptspeise, eine Nachspeise und ein Getränk. Auch ohne den Studentenrabatt kostet das Essen nur um die 3,50 €, dafür sind jedoch andere Bereiche des Alltags überdurchschnittlich teuer für kroatische Verhältnisse.

Wenn ich gerade nicht in der Uni oder in der Mensa war, spazierte ich durch die Stadt oder traf mich mit kroatischen oder internationalen Freunden. Abends besuchte ich des Öfteren das kroatische Nationaltheater und sah mir Opern, Theaterstücke oder auch Ballettaufführungen an. Ein großes Highlight war der Zagreber Christkindlmarkt im Dezember. Obwohl die Stadt voller Touristen war, konnte man den Weihnachtszauber alleine durch die Luft aufnehmen und die magische Atmosphäre mit einem warmen Punsch inmitten eines Lichtermeeres genießen.

Mein persönlicher Höhepunkt war der Auftritt mit meiner Band „Eargasmus“ in einem der renommiertesten Rockclubs der Stadt. Mit anderen Erasmus-Studierenden aus den verschiedensten Ländern Europas, die mit mir meine Leidenschaft für Musik teilten, gründete ich bereits im September eine Band. Wir trafen uns wöchentlich in einer gebuchten Musikgarage, um uns für unseren Gig vorzubereiten. Es war für mich absolut das Schönste, den zahlreichen Rockliedern mit meinem Gesang einen Rahmen zu geben, sie mit dem Keyboard mitzugestalten oder ihnen durch die Tamburica einen neuen Sound zu verleihen. Mit all diesen tollen Menschen bin ich noch stets in Kontakt und hoffe sehr sie bald zum gemeinsamen Musizieren wieder zu treffen.

Rückblickend auf mein Semester in Kroatien kann ich definitiv sagen, dass ich mich weiterentwickelt und mich selbst besser kennengelernt habe. Besonders stolz bin ich darauf, dass ich mein eigentliches Ziel erreicht habe und mich mündlich sowie schriftlich im Umgang mit dem Standardkroatischen um einiges verbessern konnte. Von meiner Zeit in Kroatien kann ich von jeder einzelnen Erfahrung – egal ob positiv oder negativ – etwas für mein weiteres Leben mitnehmen und nun mit Zufriedenheit zurückblicken, dass ich für mich selbst definitiv das Beste herausgeholt habe und mich gerne an das Erlebte erinnere.

Anna-Maria Sagmeister


Neuer internationaler Kooperationspartner für die PH Burgenland

Die PH Burgenland setzt auf Internationalisierung, und daher wird am Erhalt wie auch am Ausbau des Partneruniversitäten-Netzwerks intensiv gearbeitet. Ein nächster konkreter Schritt wurde jetzt mit der Universität Pannonia Veszprém gesetzt.

Bei einem bereichernden Austauschbesuch in Veszprém kam es zu ersten Gesprächen, bei denen Gemeinsamkeiten und Potentiale einer möglichen Zusammenarbeit in den Fachgebieten der Mehrsprachigkeit und Interkulturalität, der Geisteswissenschaften sowie der digitalen Medien ausgelotet wurden. Dabei wurden Möglichkeiten für Studierenden- und Lehrendenmobilitäten erwogen, auch im Bereich Forschung wurden übereinstimmende Interessensgebiete speziell im Minderheitenschulwesen sichtbar. Das nächste Arbeitstreffen wird bereits Anfang Mai dieses Jahres im Rahmen der International Days „Building Bridges“ in Eisenstadt stattfinden. Wir hoffen - im Interesse unserer Studierenden und Dozent_innen - auf einen regen Austausch mit der Universität Pannonia Veszprém.


Bewegung jeden Tag macht fit in jeder Hinsicht

Symposium „Die pädagogische Praxis der täglichen Bewegungseinheit“ an der PH Burgenland

Zu den zentralen Bildungs- und Erziehungsaufträgen der Schule gehört es, Kinder und Jugendliche zu einer gesunden, gesundheitsbewussten und sportlich aktiven Lebensweise zu motivieren. Vor diesem pädagogischen Hintergrund entstand 2016 das Konzept der „täglichen Bewegungseinheit“. Schüler_innen sollten im Rahmen des Unterrichts die Möglichkeit haben, sich täglich ausreichend zu bewegen. Die „tägliche Bewegungseinheit“ führte damals nicht nur zu mehr Bewegung der Schüler_innen, auch das Bewusstsein für die vielseitigen positiven Auswirkungen von Bewegung wurde dadurch geschärft.

Vertreter_innen der Sportuniversität Budapest, des Ungarischen Verbands für Sportlehrer_innen, der Bildungsdirektion Burgenland und der Pädagogischen Hochschule Burgenland trafen einander am 28. März 2019, um über den Stellenwert von Bewegung in der ganzheitlichen Persönlichkeitsentwicklung der Kinder und Jugendlichen und über das Bildungsmodell der „täglichen Bewegungseinheit“ zu reflektieren. Ungarische und österreichische Studienergebnisse zu diesem Themenfeld wie zum Beispiel die Interventionsstudie „PINBEG“ der PH Burgenland wurden vorgestellt, infrastrukturelle und organisatorische Herausforderungen, die im Zusammenhang mit diesem Ausbildungskonzept auftreten, diskutiert.

Die positiven Wirkungen von Sport und Bewegung auf die körperliche und psychische Gesundheit, aber auch auf die Lernmotivation und die Konzentrationsfähigkeit sind wissenschaftlich vielfach erwiesen. Außerdem erhöht eine gesunde Lebensführung in der Kindheit und Jugend die Wahrscheinlichkeit eines gesunden Körperbewusstseins im Erwachsenenalter. Statistiken zeigen indes, dass Kinder und Jugendlichen sich zu wenig bewegen und sowohl in der Schule als auch in der Freizeit zu viel Zeit sitzend verbringen. Hier trägt die Schule eine große Verantwortung, welche die ungarischen und österreichischen Bildungsinstitute gemeinsam wahrnehmen möchten. Dieses Symposium war ein wichtiger Schritt zur Vertiefung der Zusammenarbeit auf diesem Gebiet.


Pädagogischer Tag der Universität Vechta mit Beteiligung der PH Burgenland

Die Universität Vechta in Niedersachsen, Norddeutschland, ist eines der aktivsten Partnerinstitute der PH Burgenland. Am Freitag, dem 5. April 2019 folgten 320 Lehrer_innen und Lehramtsstudierende der Einladung zum dritten Pädagogischen Tag, der unter dem Motto „Digitaler Wandel in Schule und Unterricht“ stand.

Stefan Meller, Leiter des Fachdidaktikzentrums „Digital Lehren und Lernen“ an der PH Burgenland, war einer der Hauptvortragenden. Im Impulsstatement zu „Schule 4.0, eEducation und Masterplan Digitalisierung“ berichtete er über die Bemühungen des österreichischen Bildungswesens, Schritte in Richtung Digitalisierung zu setzen. Dabei griff er zunächst das breite Spektrum von Handlungsmöglichkeiten auf, wie Schule und die Schulpolitik auf den digitalen Wandel grundsätzlich reagieren können, um in weiterer Folge auf aktuelle Herangehensweisen der österreichischen Schulen einzugehen. Die diesbezüglichen Stichworte sind: Vernetzung, Verankerung von digitaler Grundbildung in den Lehrplänen und Anreizsysteme für die Umsetzung.

In den anschließenden Workshops wurde das Thema der Tagung fachspezifisch vertieft. Auch hier war die PH Burgenland durch Stefan Meller mit zwei ausgebuchten Workshops zum Thema „Kreativ lernen mit digitalen Medien im Sachunterricht“ vertreten.

Die gemeinsame Bilanz dieses dritten Pädagogischen Tages fiel sehr zufriedenstellend aus, weitere Schritte in diese Richtung sind vorgesehen.

Programm des 3. Pädagogischen Tages der Universität Vechta


Perspektivenwechsel und sprachlicher Austausch

Internationale Studentinnen an der PH Burgenland

Bemühungen der Stabstelle für Bildungskooperationen und Internationalisierung an der PH Burgenland werden von Studierenden intern so wie an unseren Partnerhochschulen verstärkt angenommen. Der Schwerpunkt unserer Mobilitäten liegt auf dem Erasmus+-Programm, einer Initiative der EU. Gerade für angehende Lehrkräfte bietet das Förderprogramm der EU die Möglichkeit, unterschiedliche Bildungssysteme in ganz Europa nicht nur zu studieren, sondern selbst zu erfahren. Das Abenteuer eines Auslandsaufenthaltes ermöglicht einen Perspektivenwechsel, weil man seinen eigenen Studiengang von einer ganz anderen Seite betrachten kann. Doch die positiven Auswirkungen eines Auslandsaufenthalts gehen weit über den rein akademischen Wert hinaus. Erasmus+ ermöglicht Studierenden, in eine andere Kultur einzutauchen, eine neue Sprache zu lernen oder vorhandene Sprachkenntnisse zu verbessern, auf so vielfältige Weise, die naturgemäß mit dem bloßen Besuch einer Lehrveranstaltung an der Heimatuniversität nicht vergleichbar ist. Erasmus+-Studierende knüpfen internationale Kontakte, schließen neue Freundschaften, erkunden selbständig ein fremdes Land.

Im Sommersemester 2019 freut sich das International Office der PH-Burgenland, fünf internationale Studentinnen aus Deutschland, Griechenland, Kroatien und Ungarn begrüßen zu dürfen. Darunter sind Efi Radi aus Griechenland und Vivien Palatin aus Ungarn, die ihre Entscheidung für einen Aufenthalt an unserer Hochschule wie folgt beschreiben:

"I took the decision to go abroad because I wanted something different happen to my life, something that it would probably change it in a good way.  However, when I arrived in Eisenstadt I was afraid that there are no interests in this town and I would spend 4 months doing nothing but it is not true. Your lessons are more than interesting (now I can play guitar or do some creative things), I met really interesting people and I am in the middle of Europe. I can travel easily." (Efi Radi, GR)

"I'm studying kindergarten education at the University of Sopron. I heard a lot about the Erasmus program, so I wanted to try it out. I really like Austria, a beautiful country, so I chose this. I would like to speak German better and get to know new people. Everyone in Eisenstadt has been welcomed with great love, whatever problem or question has arisen, so I could turn to others. I am very happy to have chosen this university." (Vivien Palatin,HU)

Für die Unterstützung der Lehrenden rund um die internationalen Studierenden möchten wir uns vom International Office herzlich bedanken und wünschen allen eine spannende und bereichernde Zeit der Begegnung.