Die Pädagogische Hochschule Burgenland ist ein professionelles Unterstützungssystem in Fragen der Schulentwicklung (Organisationsentwicklung, Personalentwicklung, Unterrichtsentwicklung). Schulentwicklung steht explizit für eine bewusste und systematische Weiterentwicklung von Schulen, die eine Optimierung der Schulqualität und damit verbunden die Wirksamkeit von Unterricht anstreben. Unter Berücksichtigung der bildungspolitischen und internen Zielvorgaben baut Schulentwicklung auf eine angepasste Steuerung des Gesamtsystems auf, um entsprechende Rahmenbedingungen festlegen zu können und um die Entwicklungsarbeit an den Schulen zu unterstützen. Das Ziel der Schulentwicklungsberatung ist dabei die Schulen zu begleiten, sich selbstständig zu organisieren, zu reflektieren und durch gezielte Evaluationsmaßnahmen zu steuern.

Umsetzung an der pädagogischen Hochschule Burgenland

Das Beratungsangebot der Pädagogischen Hochschule Burgenland beinhaltet zum einen Schwerpunktthemen der aktuellen Bildungsreform verbunden mit den vielfältigen bildungspolitischen Zielen und berücksichtigt zum anderen bedarfsorientierte Themen der einzelnen Schulstandorte. Damit unterstützt die Pädagogische Hochschule Burgenland einerseits die Schulstandorte in ihren Schulentwicklungsprozessen und begleitet sie bei der Implementierung ihrer Reformvorhaben, andererseits sieht sie sich auch als Impulsgeber für qualitätsvolle und nachhaltige Unterrichtsentwicklung.

Das Beratungsverständnis umfasst Beratungsleistungen für Einzelpersonen, Gruppen, Teams, Steuergruppen und Kollegien am Standort sowie Netzwerke und Verbünde in der Region oder im Bundesland. Darüber hinaus werden auch Mehr-Ebenen-Kooperationen im Sinne von Governance mit Expertise unterstützt.

Modulare Angebote zur Schul- und Unterrichtsentwicklung

Inhalt

  • Prinzipien und Intentionen der Kollegialen Hospitation
  • Strategischer und struktureller Rahmen des Hospitationsmodells (QUS)
  • Zeitliche Rahmung adaptiert an standortspezifische Voraussetzungen
  • Etablierung von Qualitätsgruppen
  • Organisation des Hospitationsablaufs

Ziele

Die Teilnehmer_innen

  • haben sich in ihren Qualitätsgruppe inhaltlich mit dem Hospitationsthema auseinandergesetzt.
  • verstehen die Intention der kollegialen Hospitation und haben den organisatorischen Rahmen vorbereitet.
  • kennen Eckpunkte von lernförderlichem Feedback
  • setzen sich mit der Leistungsbeurteilung und -rückmeldung von Schüler_innenseite im Kontext der Lernförderlichkeit auseinander.

Dauer

12 UE

1. Halbtag:
Vorbereitung und Planung (evtl. Steuergruppe)
2. Halbtag:
Organisatorische und inhaltliche Erarbeitung im Gesamtkollegium
Hospitationsdurchführung
3. Halbtag:

Ergebnisanalyse, Reflexion
Bezugnahme auf weitere Entwicklungsschritte

Zielgruppe

alle Schultypen

Inhalt

  • Ziele, Funktion und Merkmale von Lesson & Learning Studies
  • Planung, Durchführung und Reflexion der Lesson & Learning Studies
  • Kollegiale Hospitation
  • wertschätzendes Kollegiales Feedback
  • Metakommunikation
  • Diagnosekompetenz
  • Teamentwicklung
  • Professionelle Lerngemeinschaften (PLG), Definition einer PLG und die grundlegenden Säulen einer PLG, Initiierung und strukturelle Bedingungen einer PLG am Schulstandort
  • Gelingensbedingungen zur Implementierung von Lesson & Learning Studies im Umgang mit hemmenden und förderlichen Faktoren

Ziele

Die Teilnehmer_innen

  • unterscheiden Lesson Studies von Learning Studies.
  • kennen das Ziel und den Nutzen von Lesson & Learning Studies.
  • planen ko-konstruktiv eine Unterrichtseinheit.
  • führen kollegiale Hospitation durch.
  • reflektieren und optimieren die Unterrichtseinheit(en).
  • setzen Lesson & Learning Studies in mehreren Zyklen um.
  • arbeiten in Professionellen Gemeinschaften ko-konstruktiv zusammen.

Dauer

12-16 UE

1. Halbtag:
Input bzw. Anschließen an die jeweilige Lernausgangslage
Werkzeugkoffer zur Durchführung und Umsetzung von  Lesson & Learning Studies
2./(3.) Halbtag
Werkzeugkoffer zur Durchführung von kollegialen Hospitationen
Strategieerarbeitung zur weiteren Umsetzung
Praktische Umsetzungsphase
3./(4.) Halbtag
Reflexion und Erfahrungsaustausch
Bezugnahme auf weitere Entwicklungsschritte und förderliche Maßnahmen

Zielgruppe:

alle Schultypen

Inhalt

  • Niemand kann die Schule alleine entwickeln!
  • Ansprüche und Erwartungen im Kontext der Autonomie im Paradigma der Ergebnisverantwortung
  • Klärung von Rollen und Funktionen im Kontext des Schulstandorts
  • Strategische und strukturelle Maßnahmen zum Aufbau von systematischer Zusammenarbeit
  • Etablierung von Strukturen der Kollaboration im Kontext des schulischen Alltags

Ziele

  • analysieren Ansprüche an schulische Organisation und ihre Akteur_innen der Makroebene.
  • verstehen die Notwendigkeit von systematischer Kollaboration und transparenter Strukturen und Kommunikationswege.
  • erarbeiten ein Organigramm entlang gegebener Ressourcen.
  • etablieren systematische Kommunikations- und Arbeitsstrukturen zur Erarbeitung eigener und vorgegebener Qualitätsansprüche.

Dauer

12 UE

1. Halbtag:
Vorbereitung und Planung (evtl. Steuergruppe)

2. Halbtag:
Organisatorische und inhaltliche Erarbeitung im Gesamtkollegium
Hospitationsdurchführung
3. Halbtag:
Ergebnisanalyse, Reflexion
Bezugnahme auf weitere Entwicklungsschritte

Zielgruppe:

alle Schultypen

Anmerkung: Für diese Modulreihe besteht die Möglichkeit der Buchung einer Variante, die für einen Halbtag einen fachspezifische Begleitung (D/E/M) impliziert.

Inhalt

  • Planungsgrundsätze von kompetenzorientiertem Unterricht
  • Unterschiede von Inhaltsorientierung und Kompetenzorientierung in Bezug auf Planung und Unterrichtsgestaltung
  • Lehrplan und BIST als Planungsgrundlagen
  • Lehrpersonen erarbeiten in Fachteams, was Schüler_innen in ihrem Fachwissen, verstehen
  • Bündelung der Stoffinhalte zu Kernideen
  • Planung von Unterrichtsabschnitten mit differenzierten Lernangeboten

Ziele

Die Teilnehmer_innen

  • verstehen den veränderten Anspruch von outputorientiertem Unterricht.
  • setzen sich mit Lehrplanvorgaben und den BiST auseinander.
  • formulieren Kompetenzziele für das Schuljahr bzw. Unterrichtssequenzen in ihrem Fach.
  • erstellen differenzierte Unterrichtsaufgaben und planen eine konkrete Unterrichtsequenz.
  • reflektieren und analysieren die Entwicklungen.

Dauer

12 UE oder 16 UE (1 Tag fachspezifisch E/ D/ M)

1./2./ ( 3). Halbtag:
Input bzw. Anschließen an die jeweilige Lernausgangslage
Strategieerarbeitung zur Umsetzung
Phase der praktischen Umsetzung
3 (4.). Halbtag:
Reflexion und Erfahrungsaustausch
Bezugnahme auf weitere Entwicklungsschritte

Zielgruppe:

alle Schultypen

Inhalt

  • Formen der Zusammenarbeit
  • Wert und Qualität von Teamarbeit
  • Notwendige Rahmenbedingungen für Teamarbeit
  • Schritte zur Implementierung von Teamarbeit
  • Gelingensbedingungen zur Teamentwicklung und -arbeit

Ziele

Die Teilnehmer_innen

  • kennen den Unterschied zwischen Absprache, Kooperation und Teamarbeit
  • kennen die notwendigen Rahmenbedingungen für Teamarbeit.
  • reflektieren die eigene Bereitschaft zur Teamarbeit.
  • können Teamarbeit implementieren.
  • kennen förderliche und hemmende Faktoren für die Teamarbeit.
  • setzen Maßnahmen zur Stabilisierung und Förderung der Teamarbeit.
  • setzen Maßnahmen, um hemmende Faktoren zu eliminieren oder zu schwächen.

Dauer

12 UE

1. Halbtag:
Vorbereitung und Planung (evtl. Steuergruppe)
2. Halbtag:
Organisatorische und inhaltliche Erarbeitung im Gesamtkollegium
Hospitationsdurchführung
3. Halbtag:
Ergebnisanalyse, Reflexion
Bezugnahme auf weitere Entwicklungsschritte

Zielgruppe:

alle Schultypen

Inhalt

  • konstruktivistische Lerntheorie
  • Mehrdimensionalität des Lernens
  • Differenzierung des Kompetenzbegriffs
  • Lernräume, die individuelles Lernen ermöglichen
  • Individuelles Lernen begleiten
  • Reflexion des eigenen Lernens und der Unterrichtspraxis

Ziele

Die Teilnehmer_innen

  • kennen Grundlagen des kompetenzorientierten Lernens
  • können Lernarrangements, Lernumgebungen gestalten, die Kompetenzentwicklung ermöglichen
  • erarbeiten konkrete Unterrichtseinheiten

Dauer

12 UE

1./2. Halbtag:
Input bzw. Anschließen an die jeweilige Lernausgangslage
Strategieerarbeitung zur Umsetzung
Phase der praktischen Umsetzung
3. Halbtag:
Reflexion und Erfahrungsaustausch
Bezugnahme auf weitere Entwicklungsschritte

Inhalt

  • Auseinandersetzung mit authentischen Aufgaben
  • Methodentraining: Informationsbeschaffung,
  • Umgang mit Informationen
  • die vier Handlungsbereiche der BIST
  • Umgang mit neuen Medien
  • unterschiedliche Sozialformen und Kompetenzen

Ziele

Die Teilnehmer_innen sollen auf lange Sicht eigenständig in der Lage sein, den Unterricht am Wesentlichen orientiert zu planen und eine starke Lernumgebung für die Lernenden zu schaffen.

Dauer

1./2. Halbtag:
Input bzw. Anschließen an die jeweilige Lernausgangslage
Strategieerarbeitung zur Umsetzung
Phase der praktischen Umsetzung
3. Halbtag:
Reflexion und Erfahrungsaustausch
Bezugnahme auf weitere Entwicklungsschritte

Inhalt

  • Das Kompetenzmodell der Bildungsstandards, Diagnoseinstrumente und die Standardüberprüfungen.
  • Methoden, die kompetenzorientiertes Lernen ermöglichen,
  • Reflexion und Erfahrungsaustausch des eigenen Lernens und der Unterrichtspraxis.

Ziele

Die Teilnehmer_innen

  • Lernen die Struktur und die Intention des Bifie kennen.
  • Entwickeln Unterrichtsmodelle für ihre Praxis entwickeln.
  • berichten über die in der Praxis erprobten Unterrichtsbeispiele und planen ihre nächsten Entwicklungsschritte.

Dauer

12 UE
1./2. Halbtag:
Input bzw. Anschließen an die jeweilige Lernausgangslage
Strategieerarbeitung zur Umsetzung
Phase der praktischen Umsetzung
3. Halbtag:
Reflexion und Erfahrungsaustausch
Bezugnahme auf weitere Entwicklungsschritte

Inhalt

  • Lesekompetenz als Erwerb von basalen Lesefertigkeiten im Rahmen von domänenspezifischer bzw. fachspezifischer Entwicklung und Förderung.
  • Förderung von Lesefreude und Lesemotivation.
  • Leseerziehung als integrativer Bestandteil von Lehr- und Lerninhalten.
  • Lesen als Basiskompetenz zur aktiven Teilnahme am gesellschaftlichen Leben.
  • Lesekompetenz als Mittel zum Textverständnis und zur Textproduktion.
  • Erwerb von Lesekompetenzen unter Berücksichtigung von individuellen Voraussetzungen der Schüler_innen (u.a. soziokulturelle und lebensweltliche Heterogenität, Mehrsprachigkeit und Interkulturalität).
  • Entwicklung von Fördermaßnahmen zur Leseerziehung auf der Grundlage von diagnostischer Abklärung.

Ziele

Die Teilnehmer_innen

  • kennen die Bedeutung und die Aufgaben von basaler, kognitiver, motivationaler, reflexiver und kommunikativer Lese-Erziehung.
  • verstehen die Bedeutung von domänenspezifischer und fachspezifischer Entwicklung und Förderung von Lesekompetenz.
  • können Lernsettings gestalten, die differenzierte und individualisierte Kompetenzentwicklung ermöglichen.
  • kennen unterschiedliche Möglichkeiten von Lernprodukten zu Lesetexten.
  • kennen vielfältige Methoden zur Förderung von Lesefreude und Lesemotivation.
  • kennen allgemeine Fördermaßnahmen zur Lesekompetenz-entwicklung.
  • können Leseprobleme frühzeitig erkennen und individuelle Förderstrategien planen.

Dauer

12 UE
1./2. Halbtag:
Input bzw. Anschließen an die jeweilige Lernausgangslage
Strategieerarbeitung zur Umsetzung
Phase der praktischen Umsetzung
3. Halbtag:
Reflexion und Erfahrungsaustausch
Kollegialer Austausch von Arbeitsmaterial u. „Best practise“ Beispielen
Bezugnahme auf weitere Entwicklungsschritte

Inhalt

Die Fortbildung ist nach den Grundsätzen des Kooperativen Lernens aufgebaut. Durch die Gestaltung der Module erfahren die Teilnehmer_innen praxisnahes „Classroom Management“ im Sinne des Kooperativen Lernens.

  • Prinzipien des Kooperativen Lernens
  • Fachliche und überfachliche Kompetenzentwicklung
  • Stofferarbeitungs- und Vertiefungsphasen in Gruppenarbeit und / oder Einzelarbeit
  • Individuelle Verantwortung und Gruppenverantwortung

Ziele

Die Teilnehmer_innen

  • können durch den didaktischen Ansatz des kooperativen Lernens den Unterricht effektiver und nachhaltiger gestalten.
  • lernen anhand von Praxisbeispielen und Forschungsergebnissen, wie das selbstständige Lernen wirksam gefördert und die Motivation der Lernenden erhöht werden kann.
  • lernen vielfältige Methoden des kooperativen Lernens im Praxistest kennen und können so ihr Methodenrepertoire erweitern.
  • reflektieren Möglichkeiten der Einführung des kooperativen Lernens auf Klassen- und Schulebene.

Dauer

12 UE

1./2. Halbtag:
Input bzw. Anschließen an die jeweilige Lernausgangslage
Strategieerarbeitung zur Umsetzung
Phase der praktischen Umsetzung
3. Halbtag:
Reflexion und Erfahrungsaustausch
Bezugnahme auf weitere Entwicklungsschritte

Inhalt

  • Diversity und Lernseitigkeit und Kompetenzen
  • diagnostische Kompetenz, zur Erfassung von kognitiven Entwicklungen und motivationale Einstellungen
  • Differenzierungsmodell: Tomlinson
  • Was kann wie differenziert werden - Wirkung auf die Unterrichtsplanung und -gestaltung
  • Formen der Unterrichtsorganisation wie Planarbeit, Freiarbeit und der lernseitigen Planung von Unterricht.

Ziele

Die Teilnehmer_innen

  • können Lernräume gestalten, die individuelles Lernen ermöglichen und erproben dies in der Unterrichtspraxis.
  • erstellen differenzierte und individualisierte Lernaufgaben.
  • verstehen den Zusammenhang zwischen kummulativem Kompetenzaufbau und dem Lernen der Einzelnen im Anspruch von standardisierten Tests.

Dauer

12 UE

1./2. Halbtag:
Input bzw. Anschließen an die jeweilige Lernausgangslage
Strategieerarbeitung zur Umsetzung
Phase der praktischen Umsetzung
3. Halbtag:
Reflexion und Erfahrungsaustausch
Bezugnahme auf weitere Entwicklungsschritte

Inhalt

  • Kompetenzorientierte Jahresplanung unter Berücksichtigung der Bildungsstandards (Inhalts-,Handlungs- und Komplexitätsbereiche)
  • Arbeiten mit Lernzielleisten
  • Analyse und Zuordnung niveauabgestimmter Aufgaben für den Unterricht
  • aktivierende/motivierende Methoden
  • Verknüpfung mit Differenzierung und Individualisierung im Unterricht
  • Selbstreflexion und kollektive Reflexion zur Optimierung des Unterrichts mittels Kompetenzrasters
  • Zusammenhang des Kompetenzrasters mit Leistungsbeurteilung
  • Diagnose und Potenzialförderung der Lernenden

Ziele

Die Teilnehmer_innen

  • planen und gestalten die Bereiche der Bildungsstandards unter dem Anspruch der Kompetenzentwicklung auf Seiten der Lernenden.
  • können den Umgang mit Kompetenzraster lernförderlich planen.
  • analysieren kompetenzorientierte Aufgaben hinsichtlich Zuordnung zu den Niveauunterschieden im Kompetenzraster.
  • lernen alternative Formen der Leistungsbewertung kennen.
  • können die vorgestellten Methoden in ihren Unterricht integrieren und adaptieren.
  • kennen Differenzierungsmaßnahmen und qualitätsvolle Aufgabenstellungen.
  • wissen um die Bedeutung des Zusammenhanges zwischen Kompetenzraster und Leistungsbeurteilung.

Dauer

12 UE

1./2. Halbtag:
Input bzw. Anschließen an die jeweilige Lernausgangslage
Strategieerarbeitung zur Umsetzung
Phase der praktischen Umsetzung
3. Halbtag:
Reflexion und Erfahrungsaustausch
Bezugnahme auf weitere Entwicklungsschritte

Inhalt

  • Prinzipien von Selbstreguliertem Lernen (SRL) nach Zimmerman (2002)
  • Metakognition und selbstreguliertes Lernen zur Förderung lebenslange r Lernkompetenz
  • Zusammenhang von SRL und Lernerfolg
  • Phasen des SRL und Umsetzung auf Unterrichts- Schulebene und SRL
  • SRL und die Rolle der Lehrende

Ziele

  • verstehen die Bedeutung der Fähigkeit der Selbstkontrolle im Kontext des Lernens / Lebens.
  • kennen die Prinzipien und Phasen von SRL zur Förderung dieser Kompetenz.
  • planen und erproben die Umsetzung von SRL für und in der Unterrichtspraxis.
  • analysieren Gelingensbedingungen und Erfahrungen aus der Erprobung.

Dauer

12 UE

1. und 2. Halbtag
SRL Prinzipien
SRLTheorie-modell
SRL Wirkung
Umsetzungsplanung
Erprobungsphase
3. Halbtag
Reflexion und Erfahrungsaustausch
Bezugnahme auf weitere Entwicklungsschritte

Inhalt

  • Klärung und interpretative Analyse der rechtlichen Grundlagen
  • „Was man von Noten weiß“ - Evidenzen
  • Begriffsschärfung: formativ, summativ, Normen von Beurteilung
  • Kompetenzbasierte Beurteilung; Komplexität von Kompetenz und die LBVO
  • Kriterien, Kompetenzraster, Rubrics
  • Umgang mit Kompetenzrastern - Intention, erwartete Wirkung

Ziele

  • kennen und verstehen die Differenzierung von formativer, summativer und partizipativer Leistungsbeurteilung.
  • kennen Normen der Leistungsbeurteilung und kriteriale Beurteilung.
  • wissen über die Leistungsbeurteilung und deren gesetzliche Grundlagen, gelebte Praxis und empirische Befunde Bescheid.
  • kennen Instrumente zur Vorerhebung des Lernstandes und zur kontinuierlichen Lernstanderhebung (Rubrics/ Kompetenzraster).
  • können den Umgang mit Kompetenzraster lernförderlich planen.
  • setzen sich mit tradierten Praktiken orientiert an Stoffvermittlung und kompetenzbasierte Leistungsbeurteilung auseinander.
  • haben ein Beurteilungsmodell erarbeitet.

Dauer

12 UE

1./2. Halbtag:
Input bzw. Anschließen an die jeweilige Lernausgangslage
Strategieerarbeitung zur Umsetzung
Phase der praktischen Umsetzung
3. Halbtag:
Reflexion und Erfahrungsaustausch
Bezugnahme auf weitere Entwicklungsschritte

Inhalt

  • Feedback wozu?
  • Feedback und Lernen
  • Der Fokus von Feedback
  • Eckpunkte wirksamen Feedbacks
  • Die drei Feedbackfragen
  • Vom Verhältnis von Feedback und Bewertung/ Beurteilung
  • Vorbereitung und Organisation von KEL-Gesprächen
    • Festsetzung von KEL-Gesprächswoche(n) und Dauer der Gespräche
    • Festlegung geeigneter Räumlichkeiten
    • Zuordnung der Schüler_innen
    • Festsetzung von Schwerpunkten je nach Schulstufe
    • Einladungsformate für Erziehungsberechtigte
    • Planung der Vorbereitungszeit für Schüler_innen
  • Vorbereitung - Lehrpersonen:
    • Studium der gesetzlichen Vorgaben und der 3 Prozessbausteine für KEL-Gespräche (Schulunterrichtsgesetz § 19, 1a)
    • Auswahl geeigneter Materialien und Leitsätze/Fragen zur Reflexion (für Schüler_innen)
    • Auswahl eines passenden Arbeitspapieres für Dokumentation und Zielvereinbarung (L)
  • Vorbereitung: Schüler_innen:
    • Schüler_innen reflektieren stärkeorientiert mit Hilfe geeigneter Materialien sowie Leitsätzen und Leitfragen (im Rahmen von Unterricht)
    • Gespräch L und S über das Reflexionsergebnis in Hinblick auf Selbst- und Fremdeinschätzung)

Ziele

  • wissen um die Effektivität und Zielrichtung von Feedback im Lernprozess.
  • können lernförderliches Feedback geben.
  • können KEL-Gespräche planen und organisieren.
  • kennen die Ziele eines KEL-Gesprächs.
  • kennen die gesetzlichen Richtlinien und den Prozess des KEL-Gespräches.
  • kennen geeignete Materialien für Dokumentation und Zielvereinbarung.
  • können Schüler_innen passende Leitfragen und Leitsätze für Reflexion zur Verfügung stellen.

Dauer

12 UE

1./2. Halbtag:
Input bzw. Anschließen an die jeweilige Lernausgangslage
Strategieerarbeitung zur Umsetzung
Phase der praktischen Umsetzung
3. Halbtag:
Reflexion und Erfahrungsaustausch
Bezugnahme auf weitere Entwicklungsschritte

Inhalt

  • Diagnoseverfahren
  • Diagnoseinstrumente
  • Unterschied von IKM und IKMPLUS
  • Datenanalyse, Dateninterpretation
  • Umgang mit den Ergebnissen zur Qualitätssteigerung der Unterrichtsentwicklung

Ziele

Die Teilnehmer_innen

  • entwickeln Diagnosekompetenz.
  • unterscheiden Formen der Diagnose.
  • kennen unterschiedliche Instrumente der Diagnose.
  • setzen unterschiedliche Diagnoseinstrumente zur Lernstanderhebung und zur Feststellung des Lernfortschrittes ein.
  • wenden gezielt IKM und IKMPLUS an.
  • analysieren und interpretieren die Ergebnisse.
  • verstehen den Zusammenhang zwischen Diagnose und Förderung.
  • legen Fördermaßnahmen fest.
  • erstellen ein Förderkonzept.
  • setzen aufgrund der Ergebnisse weiterführende Maßnahmen zur Qualitätssteigerung des Unterrichts und zur Leistungssteigerung der Schüler_innen.

Dauer

12 UE

1./2. Halbtag:
Input bzw. Anschließen an die jeweilige Lernausgangslage
Strategieerarbeitung zur Umsetzung
Phase der praktischen Umsetzung
3. Halbtag:
Reflexion und Erfahrungsaustausch
Bezugnahme auf weitere Entwicklungsschritte

Inhalt

  • konstruktivistische Lerntheorie
  • Mehrdimensionalität des Lernens
  • Differenzierung des Kompetenzbegriffs
  • Lernräume, die individuelles Lernen ermöglichen
  • Individuelles Lernen begleiten
  • Reflexion des eigenen Lernens und der Unterrichtspraxis

Ziele

Die Teilnehmer_innen

  • kennen Grundlagen des kompetenzorientierten Lernens.
  • können Lernarrangements, Lernumgebungen gestalten, die Kompetenzentwicklung ermöglichen.
  • erarbeiten konkrete Unterrichtseinheiten.

Dauer

12 UE

1./2. Halbtag:
Input bzw. anschließend an die jeweilige Lernausgangslage
Strategieerarbeitung zur Umsetzung
Phase der praktischen Umsetzung
3. Halbtag:
Reflexion und Erfahrungsaustausch
Bezugnahme auf weitere Entwicklungsschritte

Inhalt

  • Kompetenzmodell aus Deutsch
  • Leistungsniveau Standard und Standard AHS
  • Formen der Leistungsrückmeldung
  • Pädagogikpaket NEU
  • Kompetenzorientierte Aufgabenkultur: Kompetenzorientierte (komplexe) Lern- und Leistungsaufgaben;
  • Methodenvielfalt
  • Umgang mit neuen Medien
  • Fehlerkultur
  • Leistungsrückmeldung und Leistungsdiagnose
  • Planungsflexibilität

Ziele

Die Teilnehmer_innen

  • kennen das Kompetenzmodell aus Deutsch.
  • wissen über Leistungsniveaus und Formen der Leistungsrückmeldung Bescheid.
  • wissen über die kompetenzorientierte Aufgabenkultur Bescheid.
  • kennen die Unterschiede zwischen Lern- und Leistungsaufgaben.
  • nutzen die Vielfalt an Aufgaben und Aufgabentypen.
  • kennen didaktisch sinnvolle Unterrichtsmethoden.
  • können kompetenzorientierte Lernsettings erstellen.
  • verschränken Aufgaben mit kooperativen Lernformen.
  • ergänzen Lernaufgaben unter Einbezug digitaler Medien.
  • kennen den Begriff Fehlerkultur und dazu passende Aufgabenformate.
  • wissen über Arten der Leistungsrückmeldung und über Leistungsdiagnoseinstrumente Bescheid.
  • nützen die Planungsflexibilität im Sinne von Fördern und Fordern.

Dauer

12 UE

1./2. Halbtag:
Input bzw. anschließend an die jeweilige Lernausgangslage
Strategieerarbeitung zur Umsetzung
Phase der praktischen Umsetzung
3. Halbtag:
Reflexion und Erfahrungsaustausch
Bezugnahme auf weitere Entwicklungsschritte

Inhalt

  • Kompetenzmodell Mathematik NEU
  • Leistungsniveau Standard und Standard AHS
  • Pädagogikpaket NEU
  • Kompetenzorientierte Aufgabenkultur: Kompetenzorientierte (komplexe) Lern- und Leistungsaufgaben; Auseinandersetzung mit authentischen Aufgaben, Aufgabenvielfalt; Aufgabentypen
  • Methodenvielfalt
  • Umgang mit neuen Medien
  • Fehlerkultur
  • Leistungsrückmeldung und Leistungsdiagnose
  • Planungsflexibilität

Ziele

Die Teilnehmer_innen

  • kennen das neue Kompetenzmodell in Mathematik.
  • wissen über die kompetenzorientierte Aufgabenkultur Bescheid.
  • wissen über den Aufbau von authentische Aufgaben Bescheid.
  • unterscheiden zwischen Lern- und Leistungsaufgaben.
  • setzen Lern-und Leistungsaufgaben in entsprechenden Unterrichtssituationen passend ein. 
  • nutzen die Vielfalt an Aufgaben und Aufgabentypen.
  • wissen über die Struktur und didaktischen Aufbau unterschiedlicher Aufgabentypen Bescheid.
  • stellen einen Zusammenhang zwischen unterschiedlichen Aufgabentypen und kompetenzorientierter Lernsettings her.
  • verschränken ihr Aufgabenangebot mit kooperativen Lernformen zur Kompetenzentwicklung der Schüler_innen.
  • wissen über Leistungsniveaus und Formen der Leistungsrückmeldung Bescheid.
  • erstellen ein gezieltes Lernsetting unter Berücksichtigung des Kompetenzaufbaus.
  • ergänzen Lernaufgaben unter Einbezug digitaler Medien.
  • kennen den Begriff Fehlerkultur und dazu passende Aufgabenformate.
  • wissen über Arten der Leistungsrückmeldung und über Leistungsdiagnoseinstrumente Bescheid.
  • nützen die Planungsflexibilität im Sinne von Fördern und Fordern.
  • kennen didaktisch sinnvolle Unterrichtsmethoden.

Dauer

12 UE

1./2. Halbtag:
Input bzw. anschließend an die jeweilige Lernausgangslage
Strategieerarbeitung zur Umsetzung
Phase der praktischen Umsetzung
3. Halbtag:
Reflexion und Erfahrungsaustausch
Bezugnahme auf weitere Entwicklungsschritte

Inhalt

  • Kompetenzmodell aus Englisch
  • Leistungsniveau Standard und Standard AHS
  • Formen der Leistungsrückmeldung
  • Pädagogikpaket NEU
  • Kompetenzorientierte Aufgabenkultur: Kompetenzorientierte (komplexe) Lern- und Leistungsaufgaben;
  • Methodenvielfalt
  • Umgang mit neuen Medien
  • Fehlerkultur
  • Leistungsrückmeldung und Leistungsdiagnose
  • Planungsflexibilität

Ziele

Die Teilnehmer_innen

  • kennen das Kompetenzmodell aus Englisch.
  • wissen über Leistungsniveaus und Formen der Leistungsrückmeldung Bescheid.
  • wissen über die kompetenzorientierte Aufgabenkultur Bescheid.
  • kennen die Unterschiede zwischen Lern- und Leistungsaufgaben. 
  • nutzen die Vielfalt an Aufgaben und Aufgabentypen.
  • kennen didaktisch sinnvolle Unterrichtsmethoden.
  • können kompetenzorientierte Lernsettings erstellen.
  • verschränken Aufgaben mit kooperativen Lernformen.
  • ergänzen Lernaufgaben unter Einbezug digitaler Medien.
  • kennen den Begriff Fehlerkultur und dazu passende Aufgabenformate.
  • wissen über Arten der Leistungsrückmeldung und über Leistungsdiagnoseinstrumente Bescheid.
  • nützen die Planungsflexibilität im Sinne von Fördern und Fordern.

Dauer

12 UE

1./2. Halbtag:
Input bzw. anschließend an die jeweilige Lernausgangslage
Strategieerarbeitung zur Umsetzung
Phase der praktischen Umsetzung
3. Halbtag:
Reflexion und Erfahrungsaustausch
Bezugnahme auf weitere Entwicklungsschritte

Inhalt

  • Kompetenzorientierte Jahresplanung unter Berücksichtigung der Bildungsstandards (Inhalts-,Handlungs- und Komplexitätsbereiche)
  • Arbeiten mit Lernzielleisten  
  • Analyse und Zuordnung niveauabgestimmter Aufgaben für den Unterricht
  • aktivierende/motivierende Methoden
  • Verknüpfung mit Differenzierung und Individualisierung im Unterricht
  • Selbstreflexion und kollektive Reflexion zur Optimierung des Unterrichts mittels Kompetenzrasters
  • Zusammenhang des Kompetenzrasters mit Leistungsbeurteilung
  • Diagnose und Potenzialförderung der Lernenden

Ziele

Die Teilnehmer_innen

  • planen und gestalten die Bereiche der Bildungsstandards unter dem Anspruch der Kompetenzentwicklung auf Seiten der Lernenden.
  • können den Umgang mit Kompetenzraster lernförderlich planen.
  • analysieren kompetenzorientierte Aufgaben hinsichtlich Zuordnung zu den Niveauunterschieden im Kompetenzraster. 
  • lernen alternative Formen der Leistungsbewertung kennen.
  • können die vorgestellten Methoden in ihren Unterricht integrieren und adaptieren.
  • kennen Differenzierungsmaßnahmen und qualitätsvolle Aufgabenstellungen.
  • wissen um die Bedeutung des Zusammenhanges zwischen Kompetenzraster und Leistungsbeurteilung.

Dauer

12 UE

1./2. Halbtag:
Input bzw. anschließend an die jeweilige Lernausgangslage
Strategieerarbeitung zur Umsetzung
Phase der praktischen Umsetzung
3. Halbtag:
Reflexion und Erfahrungsaustausch
Bezugnahme auf weitere Entwicklungsschritte

Inhalte

Die Fortbildung ist nach den Grundsätzen des Kooperativen Lernens aufgebaut. Durch die Gestaltung der Module erfahren die Teilnehmer/innen praxisnahes „Classroom Management“ im Sinne des Kooperativen Lernens.

  • Die Prinzipien des Kooperativen Lernens
  • Fachliche und überfachliche Kompetenzentwicklung
  • Stofferarbeitungs- und Vertiefungsphasen in Gruppenarbeit und / oder Einzelarbeit  
  • Individuelle Verantwortung und Gruppenverantwortung

Ziele

Die Teilnehmer_innen

  • können durch den didaktischen Ansatz des kooperativen Lernens den Unterricht effektiver und nachhaltiger gestalten.
  • lernen anhand von Praxisbeispielen und Forschungsergebnissen, wie das selbständige Lernen wirksam gefördert und die Motivation der Lernenden erhöht werden kann.
  • lernen vielfältige Methoden des kooperativen Lernens im Praxistest kennen und können so ihr Methodenrepertoire erweitern.

Dauer

12 UE

1./2. Halbtag:
Input bzw. anschließend an die jeweilige Lernausgangslage
Strategieerarbeitung zur Umsetzung
Phase der praktischen Umsetzung
3. Halbtag:
Reflexion und Erfahrungsaustausch
Bezugnahme auf weitere Entwicklungsschritte

Inhalt

  • Prinzipien von Selbstreguliertem Lernen (SRL) nach Zimmerman (2002)
  • Metakognition und selbstreguliertes Lernen zur Förderung lebenslange r Lernkompetenz
  • Zusammenhang von SRL und Lernerfolg
  • Phasen des SRL und Umsetzung auf Unterrichts- Schulebene und SRL
  • SRL und die Rolle der Lehrende

Ziele

  • verstehen die Bedeutung der Fähigkeit der Selbstkontrolle im Kontext des Lernens / Lebens.
  • kennen die Prinzipien und Phasen von SRL zur Förderung dieser Kompetenz.
  • planen und erproben die Umsetzung von SRL für und in der Unterrichtspraxis.
  • analysieren Gelingensbedingungen und Erfahrungen aus der Erprobung.

Dauer

12 UE

1. und 2. Halbtag
SRL Prinzipien
SRL Theoriemodell
SRL Wirkung
Umsetzungsplanung
Erprobungsphase
3. Halbtag
Reflexion und Erfahrungsaustausch
Bezugnahme auf weitere Entwicklungsschritte

Inhalt

  • diagnostische Kompetenz zur Erfassung von kognitiven Entwicklungen und motivationale Einstellungen
  • Differenzierung der Vielfalt im Kind selbst aber auch der Vielfalt zwischen den Kindern.
  • Traditioneller Unterricht wird der Unterschiedlichkeit der Kinder nicht gerecht und es bedarf erweiterter Formen der Unterrichtsgestaltung wie Planarbeit, Freiarbeit und der lernseitigen Planung von Unterricht.

Ziele

Die Teilnehmer_innen

  • können Lernräume gestalten, die individuelles Lernen ermöglichen und erproben dies in der Unterrichtspraxis.
  • erstellen differenzierte und individualisierte Lernaufgaben.
  • wissen um Möglichkeiten der Lernstandfeststellung als grundlegende Basis differenzierten Unterrichts und um die Bedeutung einer lernförderlichen Leistungsbewertung.
  • beschäftigen sich mit dem eigenen Lernen vor dem Hintergrund lerntheoretischer Konzepte.

Dauer

12 UE

1./2. Halbtag:
Input bzw. anschließend an die jeweilige Lernausgangslage
Strategieerarbeitung zur Umsetzung
Phase der praktischen Umsetzung
3. Halbtag:
Reflexion und Erfahrungsaustausch
Bezugnahme auf weitere Entwicklungsschritte

Anmerkung: Dieses Angebot kann entweder als dreiteilige Modulreihe (wie dargestellt) gebucht werden oder aber als vierteilige Reihe in der die Leistungsbeurteilung auf LMS inkludiert ist.

Inhalt

  • Was man von Noten weiß“ - empirische Befunde zur Wirkung auf das Lernen der Einzelnen
  • Gütekriterien von Noten
  • Befunde zur Beurteilungspraxis
  • Funktionen von Noten
  • summativer, formativer und konstitutiver Aspekt der Leistungsbewertung
  • Leistungsbeurteilung und Kompetenzentwicklung
  • Bezugsnormen der Leistungsbeurteilung
  • Erarbeitung von Möglichkeiten zur Erhebung von Lernentwicklungen
  • Selbstreflexion und Selbstbewertung der Lernenden
  • kriterienorientierte Leistungsbeurteilung

Ziele

Die Teilnehmer_innen

  • wissen um rechtliche Grundlagen, Funktionen und Bezugsnormen von Noten.
  • analysieren und reflektieren die eigene Bewertungspraxis.  
  • erproben Zugänge zur formativen Leistungsbewertung und erweitern die lerndiagnostische Kompetenz.
  • setzen sich mit kriterialer Beurteilung auseinander und verstehen die Verzahnung von Unterrichtsplanung, Festlegung des Wesentlichen des Faches.
  • erarbeiten Aufgaben unterschiedlicher Komplexitätsgrade.
  • setzen sich mit Funktion und Einsatz von Kompetenzrastern im Kontext der Leistungsbewertung auseinander.

Dauer

12 UE

1./2. Halbtag:
Input bzw. anschließend an die jeweilige Lernausgangslage
Strategieerarbeitung zur Umsetzung
Phase der praktischen Umsetzung
3. Halbtag:
Reflexion und Erfahrungsaustausch
Bezugnahme auf weitere Entwicklungsschritte

Inhalt

  • Feedback wozu?
  • Feedback und Lernen
  • Der Fokus von Feedback
  • Eckpunkte wirksamen Feedbacks
  • Die drei Feedbackfragen
  • Vom Verhältnis von Feedback und Bewertung / Beurteilung
  • Motivationssysteme des menschlichen Gehirns (nach Joachim Bauer)
  • Schärfung und Differenzierung des Begriffes „Feedback“
  • Funktionen von Feedback (nach M. London)
  • Feedback im Lehr- und Lernkontext
  • Formen und Konstellationen schulischer Feedbackarbeit
  • Kollegiales Feedback (nach Strahm, Kempert/Ludwig, Schratz/Iby/Radnitzky)
  • Reflexion und diagnostische Kompetenz als Ergebnis systematischer schulischer Feedbackarbeit
  • Feedback als Haltung (Variable nach C. Rogers), Feedbackkultur als Basis für eine neue Kultur des Lehrens und Lernens
  • Vorbereitung und Organisation von KEL-Gesprächen 
    • Festsetzung von KEL-Gesprächswoche(n) und Dauer der Gespräche
    • Festlegung geeigneter Räumlichkeiten
    • Zuordnung der Schüler_innen
    • Festsetzung von Schwerpunkten je nach Schulstufe
    • Einladungsformate für Erziehungsberechtigte
    • Planung der Vorbereitungszeit für Schüler_innen
  • Vorbereitung - Lehrpersonen: 
    • Studium der gesetzlichen Vorgaben und der 3 Prozessbausteine für KEL-Gespräche (Schulunterrichtsgesetz § 19, 1a)
    • Auswahl geeigneter Materialien und Leitsätze/Fragen zur Reflexion (für Schüler_innen)
    • Auswahl eines passenden Arbeitspapieres für Dokumentation und Zielvereinbarung (L)
  • Vorbereitung: Schüler_innen: 
    • Schüler_innen reflektieren stärkeorientiert mit Hilfe geeigneter Materialien sowie Leitsätzen und Leitfragen (im Rahmen von Unterricht)
    • Gespräch L und S über das Reflexionsergebnis in Hinblick auf Selbst- und Fremdeinschätzung)

Ziele

Die Teilnehmer_innen

  • wissen um die Effektivität und Zielrichtung von Feedback im Lernprozess.
  • können lernförderliches Feedback geben.
  • wissen, dass Beziehungsarbeit die Motivationssysteme des Gehirns aktiviert und somit die Grundlage des Lernens darstellt.
  • erkennen, dass professionelle Beziehungsarbeit über die Implementierung einer Kultur gegenseitigen Feedbacks gelingen kann.
  • wissen über Herkunft des Begriffes, Funktionen, Formen und Konstellationen von Feedback Bescheid.
  • erarbeiten Ziele, Wirkungen, Fallen sowie die Ablaufphasen von kollegialem Feedback.
  • bauen schulinterne Strukturen (kollegiales Feedback-Team, Qualitätsgruppen, Steuergruppen) in Form von professionellen Lerngemeinschaften auf, die der Implementierung, Durchführung und Evaluierung von Themen der Schul- und Qualitätsentwicklung dienen bzw. diese unterstützen.
  • können KEL-Gespräche planen und organisieren.
  • kennen die Ziele eines KEL-Gesprächs.
  • kennen die gesetzlichen Richtlinien und den Prozess des KEL-Gespräches.
  • kennen geeignete Materialien für Dokumentation und Zielvereinbarung.
  • können Schüler_innen passende Leitfragen und Leitsätze für Reflexion zur Verfügung stellen.

Dauer

12 UE

1./2. Halbtag:
Input bzw. Anschließen an die jeweilige Lernausgangslage
Strategieerarbeitung zur Umsetzung
Phase der praktischen Umsetzung
3. Halbtag:
Reflexion und Erfahrungsaustausch
Bezugnahme auf weitere Entwicklungsschritte

Inhalt

  • Diagnoseverfahren
  • Diagnoseinstrumente
  • Unterschied von IKM und IKMPLUS
  • Datenanalyse, Dateninterpretation
  • Umgang mit den Ergebnissen zur Qualitätssteigerung der Unterrichtsentwicklung

Ziele

Die Teilnehmer_innen

  • entwickeln Diagnosekompetenz.
  • unterscheiden Formen der Diagnose.
  • kennen unterschiedliche Instrumente der Diagnose.
  • setzen unterschiedliche Diagnoseinstrumente zur Lernstanderhebung und zur Feststellung des Lernfortschrittes ein.
  • wenden gezielt IKM und IKMPLUS an.
  • analysieren und interpretieren die Ergebnisse.
  • verstehen den Zusammenhang zwischen Diagnose und Förderung.
  • legen Fördermaßnahmen fest.
  • erstellen ein Förderkonzept.
  • setzen aufgrund der Ergebnisse weiterführende Maßnahmen zur Qualitätssteigerung des Unterrichts und zur Leistungssteigerung der Schüler_innen.

Dauer

12 UE

1./2. Halbtag:
Input bzw. Anschließen an die jeweilige Lernausgangslage
Strategieerarbeitung zur Umsetzung
Phase der praktischen Umsetzung
3. Halbtag:
Reflexion und Erfahrungsaustausch
Bezugnahme auf weitere Entwicklungsschritte

Anmerkung Dieses Angebot kann entweder als dreiteilige Modulreihe (wie dargestellt) gebucht werden oder aber als vierteilige Reihe in der die Leistungsbeurteilung auf LMS inkludiert ist.

Inhalt

  • Was man von Noten weiß - empirische Befunde zur Wirkung auf das Lernen der Einzelnen
  • Gütekriterien von Noten
  • Befunde zur Beurteilungspraxis
  • Funktionen von Noten
  • summativer, formativer und konstitutiver Aspekt der Leistungsbewertung
  • Leistungsbeurteilung und Kompetenzentwicklung
  • Bezugsnormen der Leistungsbeurteilung
  • Erarbeitung von Möglichkeiten zur Erhebung von Lernentwicklungen
  • Selbstreflexion und Selbstbewertung der Lernenden
  • kriterienorientierte Leistungsbeurteilung

Ziele

Die Teilnehmer_innen

  • wissen um rechtliche Grundlagen, Funktionen und Bezugsnormen von Noten.
  • analysieren und  reflektieren die eigene Bewertungspraxis.  
  • erproben Zugänge zur formativen Leistungsbewertung und erweitern die lerndiagnostische Kompetenz.
  • setzen sich mit kriterialer Beurteilung auseinander und verstehen die Verzahnung von Unterrichtsplanung, Festlegung des Wesentlichen des Faches.
  • erarbeiten Aufgaben unterschiedlicher Komplexitätsgrade
  • setzen sich mit Funktion und Einsatz von Kompetenzrasters im Kontext der Leistungsbewertung auseinander.

Dauer

12 UE

1./2. Halbtag:
Input bzw. anschließend an die jeweilige Lernausgangslage
Strategieerarbeitung zur Umsetzung
Phase der praktischen Umsetzung
3. Halbtag:
Reflexion und Erfahrungsaustausch
Bezugnahme auf weitere Entwicklungsschritte

Inhalt

  • Prinzipien von Selbstreguliertem Lernen (SRL) nach Zimmerman (2002)
  • Metakognition und selbstreguliertes Lernen zur Förderung lebenslange r Lernkompetenz
  • Zusammenhang von SRL und Lernerfolg
  • Phasen des SRL und Umsetzung auf Unterrichts- Schulebene und SRL
  • SRL und die Rolle der Lehrende

Ziele

  • verstehen die Bedeutung der Fähigkeit der Selbstkontrolle im Kontext des Lernens/ Lebens
  • kennen die Prinzipien und Phasen von SRL zur Förderung dieser Kompetenz
  • planen und erproben die Umsetzung von SRL für und in der Unterrichtspraxis
  • analysieren Gelingensbedingungen, Erfahrungen aus der Erprobung

Dauer

12 UE

1. und 2. Halbtag
SRL Prinzipien
SRLTheorie-modell
SRL Wirkung
Umsetzungs-planung
Erprobungsphase
3. Halbtag
Reflexion und Erfahrungsaustausch
Bezugnahme auf weitere Entwicklungsschritte

Inhalt

  • konstruktivistische Lerntheorie
  • Mehrdimensionalität des Lernens
  • Differenzierung des Kompetenzbegriffs
  • Lernräume,  die individuelles Lernen ermöglichen
  • Individuelles Lernen begleiten
  • Reflexion des eigenen Lernens und der  Unterrichtspraxis

Ziele

Die Teilnehmer_innen

  • kennen Grundlagen des kompetenzorientierten Lernens
  • können Lernarrangements, Lernumgebungen gestalten, die Kompetenzentwicklung ermöglichen
  • erarbeiten  konkrete  Unterrichtseinheiten

Dauer

12 UE

1./2. Halbtag:
Input bzw. anschließend an die jeweilige Lernausgangslage
Strategieerarbeitung zur Umsetzung
Phase der praktischen Umsetzung
3. Halbtag:
Reflexion und Erfahrungsaustausch
Bezugnahme auf weitere Entwicklungsschritte

Inhalte

Die Fortbildung ist nach den Grundsätzen des Kooperativen Lernens aufgebaut. Durch die Gestaltung der Module erfahren die Teilnehmer/innen praxisnahes „Classroom Management“ im Sinne des Kooperativen Lernens.

  • Die Prinzipien des Kooperativen Lernens
  • Fachliche und überfachliche Kompetenzentwicklung
  • Stofferarbeitungs- und Vertiefungsphasen in Gruppenarbeit und/ oder Einzelarbeit  
  • Individuelle Verantwortung und Gruppenverantwortung

Ziele

Die Teilnehmer_innen

  • können durch den didaktischen Ansatz  des kooperativen Lernens den Unterricht effektiver und nachhaltiger gestalten
  • lernen anhand von Praxisbeispielen und Forschungsergebnissen, wie das selbständige Lernen wirksam gefördert und die Motivation der Lernenden erhöht werden kann
  • lernen vielfältige Methoden des kooperativen Lernens im Praxistest kennen und können so ihr Methodenrepertoire erweitern

Dauer

12 UE

1./2. Halbtag:
Input bzw. anschließend an die jeweilige Lernausgangslage
Strategieerarbeitung zur Umsetzung
Phase der praktischen Umsetzung
3. Halbtag:
Reflexion und Erfahrungsaustausch
Bezugnahme auf weitere Entwicklungsschritte

Entsprechend dem Ressortschwerpunkt Bildungsstandards unterstützen die Rückmeldemoderatorinnen und -moderatoren die Schulleiterinnen und -leiter sowie Lehrerinnen und Lehrer bei der sachlichen Analyse und objektiven Interpretation der Ergebnisse aus den Bildungsstandardüberprüfungen (BIST) und bei einer datenbasierten Ergebnisaufarbeitung (z.B. Erstellen eines Kompetenzprofils, Identifizierung von Handlungsfeldern).  

Die Rückmeldemoderatorinnen und -moderatoren der PH Burgenland unterstützen Sie

  • durch ein Gespräch mit der Schulleitung oder
  • durch ein Gespräch mit der Schulleitung und ein Gespräch mit den Fachkolleginnen und -kollegen bzw. dem gesamten Kollegium.

Antrag auf Schulentwicklungsberatung:

Antragsformular
Persönliche Daten