Unser Auslandsstudium in Dänemark im SS 2013

Viel erleben, Spannendes entdecken, Neues lernen - das waren unsere Erwartungen an ein Leben im Ausland. Deshalb hatten wir vier (Lisa, Alexandra, Theresa und Julia) beschlossen, unser 4. Semester in Vordingborg (Dänemark) zu verbringen. 

go to site go to site Studieren in Dänemark

Bezüglich der Ausbildung waren wir schon nach kurzer Zeit von der Qualität der Lehrveranstaltungen überzeugt. Die Professor/innen arbeiteten mit neuesten und ansprechenden Medien und waren stets um aktuelle und spannende Diskussionsthemen bemüht.

click here Dadurch hatten wir unter anderem die Möglichkeit, ein Forschungsprojekt mit malaysischen Lehramtsstudierenden durchzuführen. Der Schwerpunkt lag auf dem Austausch von Visionen zum Thema “Wo sehe ich mich als LehrerIn in 50 Jahren?” Es war sehr interessant, unterschiedliche Standpunkte via Facebook und Skype auszutauschen und neue Sichtweisen zu gewinnen.  

Insgesamt fühlten wir uns am University College Zealand als Kolleg/innen (und nicht nur als Auszubildende) ernst genommen. Das Gelernte hat uns bereichert und wird sich mit Sicherheit positiv auf unsere berufliche Zukunft auswirken.   

Unternehmungen - Reisen

Unsere Freizeit gestalteten wir durch gemeinsame Aktivitäten mit den Erasmus-Studierenden aus anderen Ländern. Dazu gehörten Common-Dinners, gemeinsames Grillen im Garten, Filmabende, Partys, etc. Einige der Veranstaltungen wurden von den Tutoren oder der Universität organisiert, da es für sie von großer Bedeutung war, dass wir uns wohlfühlten und besser kennenlernten. 

Ein besonderes Fest war die Graduation Ceremony & Party, bei der alle Erasmus-Studierenden herzlich eingeladen wurden. Wir bekamen unser Zeugnis und ließen den Abend bei einem gemeinsamen Dinner ausklingen. 

Wir erkundeten natürlich auch das Land – einmal per Mietauto, dann mit dem Zug. Auch die anderen skandinavischen Länder reizten uns, weshalb wir nach Norwegen, Schweden und Finnland reisten. 

Interkulturelles Zusammenleben

Untergebracht waren wir in zwei Wohnheimen am Campus des University College Zealand. Während die einen eigene kleine Appartements mit Erasmusstudierenden bewohnten, lebten andere wiederum in Zimmern und teilten sich Räume wie Küche und Bad nicht nur mit Erasmusstudierenden, sondern auch mit Einheimischen.

Beides hatte seine Vorteile. Man konnte hautnah miterleben wie die unterschiedlichsten Kulturen ihren Alltag gestalten. So konnten Vorurteile, die vielleicht der eine oder andere hatte, aus dem Weg geräumt werden und man lernte einander und auch gegensätzliche Lebensweisen zu respektieren.  

Gesamteindruck

Im Nachhinein können wir sagen, dass es eine gute Entscheidung war, diesen Schritt zu wagen. Es war eine tolle Erfahrung, an welche wir uns immer wieder gerne erinnern werden. Wir sind froh darüber, dass wir die Möglichkeit hatten, nach Dänemark zu gehen und unseren Horizont zu erweitern.  

Generell fühlten wir uns sehr wohl in Dänemark. Die Menschen sind alle sehr offen und freundlich. Jeder hat versucht, uns das Leben dort so angenehm wie möglich zu machen und wir waren nie auf uns alleine gestellt, wenn es irgendwelche Probleme gab.

Außerdem hatten das Meer, der Strand und die Mentalität der Dänen eine positive Wirkung auf uns und sogar auf unsere Gesundheit. Durch die sinnvolle Einteilung des Studienplans war immer wieder mal Zeit zur Ruhe zu kommen, Sport zu machen und auf unsere Ernährung zu achten. Das Leben in diesem Land ist einfach viel “entschleunigter” als z.B. bei uns in Österreich (keine Terminhetzerei, Informationsflut, Dauererreichbarkeit etc.). 

Nun versuchen wir, die vielen neuen Erfahrungen und Eindrücke sinnvoll zu nutzen. Wir haben neue Sichtweisen in Bezug auf kulturelle Vielfalt, Zusammenarbeit beim Studium und auch beim Unterrichten bekommen, worauf wir in Zukunft sicher oft zurückgreifen können.