Unser Auslandsstudium in Potsdam – Sommersemester 2013

Warum Potsdam? Die Ausbildung an einer Universität und somit neue Zugänge und Denkweisen kennenlernen. Das war einer der Hauptgründe, warum wir beide (Katrin und Katharina) uns dazu entschlossen haben, einen Auslandsaufenthalt anzutreten.

Studieren in Potsdam

Die Ausbildung zum/zur Volksschullehrer/in findet in Deutschland an der Universität statt. Von Anfang an waren wir gespannt, wie die Aufteilung der Lehrveranstaltungen dort vorgenommen wird. Anders als bei uns, dauert die Grundschule in Berlin-Brandenburg sechs Jahre lang und wird mit Fachlehrkräften geführt. Die Studenten/innen an der Universität Potsdam müssen daher nur drei Fächer wählen. Auch die Anzahl der ECTS Punkte ist in Deutschland pro Seminar bzw. Vorlesung viel höher bewertet. Deshalb hatten wir nur zehn Kurse zu belegen, um zu unseren 30 ECTS zu kommen. Dies ließ natürlich mehr Zeit zum Studieren und Hinterfragen der Inhalte über. In einigen Seminaren konnten wir mehr ins Detail gehen, andere griffen nur die relevanten Dinge für die Praxis auf.

An der Universität fühlten wir uns sehr wohl, da die Professoren alle sehr „locker“ schienen. Die Klausuren wurden alle in den ersten beiden Juli-Wochen geschrieben, davor hatte man genug Zeit, sich ausgiebig darauf vorzubereiten.

Gesamteindruck

Innerhalb der letzten Wochen hatten wir genügend Zeit, um auf unseren Aufenthalt zurückzublicken und wir können sagen, dass es eine gute Entscheidung war, die wir getroffen haben. Die Erfahrungen, die wir machen durften, sind eine Bereicherung für unseren weiteren Lebensweg, aber vor allem für unsere berufliche Zukunft. Der Besuch einer Partneruniversität ist eine mutige Entscheidung, die die Möglichkeit bietet, ein anderes System und andere Sichtweisen kennenzulernen. Wir sind glücklich darüber, dass es an unserer Hochschule die Möglichkeit gibt, ein Auslandssemester zu absolvieren.

Wir fühlten uns von Beginn an sehr wohl in Potsdam. Das Wohnheim war erst 2 Jahre alt und relativ modern eingerichtet. Zudem war es im Gegensatz zu Österreich sehr billig.

Grundsätzlich können wir jedem empfehlen, die Chance ein Auslandssemester, egal ob es in Deutschland oder in einem anderen Land ist, zu nutzen. Die Erfahrungen und Erlebnisse, die wir in Potsdam gesammelt und erlebt haben, kann uns niemand nehmen. Wir sind nicht nur im Studium weitergekommen, sondern vor allem haben wir unsere Persönlichkeit gestärkt.  

Probleme vor Ort

Alles in allem hat sehr gut funktioniert, schon nach wenigen Wochen kannten wir uns sehr gut in Potsdam und auch in Berlin aus. Jedoch waren wir zu Beginn und am Ende unseres Aufenthaltes mit den organisatorischen Dingen überfordert. Zu unserem Glück waren die ersten Tage unsere Eltern mit in Potsdam, die mit uns mit dem Auto von Station zu Station fahren konnten. Ohne Auto und ohne unsere Eltern wären wir sehr verloren gewesen. Es sollte einen Stützpunkt geben, an dem Auslandsstudenten/innen alle benötigten Unterlagen und Dokumente bekommen und wieder abgeben können. Leider war alles in ganz Potsdam verteilt und wir hatten in unserer ersten Woche nur Stress. Am meisten hat uns geärgert, dass wir erst nach fünf Tagen Internet für unser Zimmer bekamen. Dies war deshalb nicht gut durchdacht, da wir uns bereits bis zum dritten Tag nach unserer Anreise zu allen Lehrveranstaltungen anmelden mussten. Auch am Ende unseres Semesters wurde es wieder stressig. Wir finden, dass die Organisation besser ablaufen bzw. geplant werden könnte, um den Auslandsstudenten/innen einen positiven ersten Eindruck zu gewährleisten. 

 
 
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