Mein ERASMUS-AUFENTHALT in KOPENHAGEN - 03.09.2012 – 11.01.2013

  

Am Anfang des zweiten Semesters entschied ich mich spontan, im dritten Semester ein Auslandssemester in Kopenhagen zu machen. Warum gerade in Kopenhagen? Die Einwohner sprechen perfekt Englisch, somit hatte ich die Möglichkeit, meine Zweitsprache zu verbessern. Ein weiterer Entscheidungspunkt war, dass ich Kopenhagen schon kannte, da meine Schwester ihr Auslandsemester ebenfalls dort absolviert hat. Außerdem interessierte mich das skandinavische Bildungssystem.

Gewohnt habe ich bei einer sehr netten Österreicherin, die vor vielen Jahren nach Kopenhagen gezogen ist. Sie wohnte ca. eine halbe Stunde vom Zentrum entfernt aber dafür direkt am Meer.

Meine Universität war das Metropolitan University College in Fredriksberg. Die Universität war sehr modern gebaut und mit den Professoren und Professorinnen baute man schnell ein freundschaftliches Verhältnis auf.

An der Universität hatten wir 3 bis 4 Tage in der Woche Seminare. Insgesamt hatte ich vier Fächer: cultural studies, general didactics, outdoor education und teaching practice. Die Organisation an der Universität war sehr gut.

Die Seminare waren sehr interessant und vom Aufbau ziemlich anders als an der PH Burgenland. In dem Fach „Outdoor Education“ übernachteten wir zB eine Nacht im Wald in einer Holzhütte bei ca. 10 Grad und Regen. Am nächsten Tag kam eine Volksschulklasse zu uns und wir machten mit ihnen Waldpädagogik.

Sehr interessant war das Unterrichtspraktikum für mich. Unterrichtet habe ich in einer Volksschule. Meine Schüler und Schülerinnen waren von 6 – 14 Jahren gemischt. Die Unterrichtssprache war englisch. Ich war sehr nervös vor meinen ersten Unterrichtsstunden. Doch es klappte alles sehr gut, die Kinder reagierten sehr gut auf mich und ich hatte viel Spaß beim Unterrichten.

Mein Abschluss der Seminare war das Schreiben einer wissenschaftlichen Arbeit über mein Verhalten vor, während und nach dem Unterrichten aufgebaut mit Literatur zB von John Hattie oder Hilbert Meier. Am Ende des Semesters wurden wir über unsere geschriebene Arbeit mündlich geprüft.

Während eines Auslandsemesters gewinnt man natürlich sehr viele neue Freunde und Freundinnen. Einerseits lernte ich viele Studenten und Studentinnen von Kopenhagen an meiner Universität kennen, andererseits waren in meiner Erasmusgruppe viele gleichaltrige von der ganzen Welt.

Das Beste an meinem Erasmus-Auslandsemester war, dass ich die skandinavische Kultur kennengelernt habe und nun viele Freunde und Freundinnen auf der ganzen Welt habe und mit ihnen noch immer in Kontakt bin. 

  

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