Solidaritätsstiftendes Lernen – caritativ handeln

Studiendauer: 4 Semester 
Umfang: 10 ECTS-AP
Start: ab September 2019 (Erweiterungsmodule), Start des neuen Lehrgangs: 2020
Lehrgangsleitung: Adele Grill, BEd MAS


Der Lehrgang „Solidaritätsstiftendes Lernen – caritativ handeln“ der PH-Burgenland thematisiert aktuelle gesellschaftspolitische Herausforderungen wie Migration, Armut, Globalisierung und bearbeitet diese (religions-)pädagogisch und interdisziplinär. Inklusion, Interkulturalität, Soziales und Globales Lernen sowie der christliche Glaubens- und Wertebezug sind zentrale Elemente des Lehrgangs. Basierend auf dem christlichen Menschen- und Gottesbild bilden Empathie, Menschlichkeit und der Einsatz für eine gerechtere Welt wichtige Säulen dieses Lehrgangs.

In acht Modulen setzen sich alle Teilnehmenden mit folgenden gesellschaftlichen Lern- und Handlungsfeldern auseinander: Kinder und Jugendliche, Menschen mit Behinderung, Flucht und Migration, Armut fern und nah, Obdachlosigkeit und Arbeitslosigkeit, alte Menschen und Hospiz. Die Themenbereiche Ganzheitliche Ökologie, Klima- und soziale Gerechtigkeit sowie Global Citizenship werden die Lehrgänge erweitern

Der Lehrgang bietet neben der methodisch-didaktischen eine tiefe spirituelle Auseinandersetzung mit den jeweiligen Schwerpunktthemen. Gebet und Feier stellten integrative Bestandteile des prozessorientierten Lernens innerhalb des Lehrgangs dar. Das gemeinsame Miteinander-Lernen ist getragen von einer hohen spirituellen Kraft.       

Der Mehrwert dieses Lehrgangs liegt im Bereich der Persönlichkeitsbildung, der Orientierung des Denkens und Handelns an ethischen Grundsätzen, der Erweiterung der Argumentations- und Toleranzfähigkeit sowie in der Sensibilisierung gegen Radikalisierungen jeglicher Art.
Der Lehrgang fördert die Wahrnehmungs-, Urteils-, Sach-, Methoden- und Handlungskompetenz und schult die Reflexions- und Empathiefähigkeit der Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Er befähigt zu konkreten Antworten auf Fragen zu Solidarität, Demokratie und Gerechtigkeit. Konkrete Alternativen für das Miteinander in und mit Schule werden durch die Umsetzung und Realisierung eines Schulprojekts sichtbar gemacht.

Solidaritätsstiftendes Lernen hat caritatives Handeln zur Folge: persönlich, in der Schule, in unserer Gesellschaft.

Das Narrativ von einem „guten Leben für alle“ wird immer wieder neu erzählt.

Zielgruppe dieses Lehrgangs sind Pädagoginnen und Pädagogen, die Schule solidarisch gestalten wollen.

Der Lehrgang „Solidaritätsstiftendes Lernen – caritativ handeln“ der PH-Burgenland erstreckt sich über 4 Semester und umfasst 10 ECTS.

In acht Modulen setzen sich alle Teilnehmenden mit folgenden gesellschaftlichen Lern- und Handlungsfeldern auseinander: Kinder und Jugendliche, Menschen mit Behinderung, Flucht und Migration, Armut fern und nah, Obdachlosigkeit und Arbeitslosigkeit, alte Menschen und Hospiz. Die Themenbereiche Ganzheitliche Ökologie, Klima- und soziale Gerechtigkeit sowie Global Citizenship werden die Lehrgänge erweitern.

Was den Lehrgang „Solidaritätsstiftendes Lernen – caritativ handeln“ besonders auszeichnet, ist die gewachsene Lernkultur, die gekennzeichnet ist durch die Verschränkung von biografischem Lernen, ethisch-religiösen Grundhaltungen des Zusammenlebens, prozessorientiertem gemeinschaftlichem Arbeiten und Erleben und gegenwärtigen Welt- und Kontexterfahrungen und einer  persönlichen, theologischen und (religions-)pädagogischen Reflexion.

Herausragende Referentinnen und Referenten ermöglichen ein weitsichtiges „Über-den-Tellerrand-Schauen“ und gleichzeitig ein Sichtbar-Werden der unantastbaren Würde des Menschen: Ferry Janoska, Siegmund Kleinl, Uta Prantl, Clemens Schermann, Günther Kroiss, Rebecca Gerdenitsch-Schwarz, Elisabeth Schaffelhofer-Garcia Marquez, Franz-Josef Huanigg, Sebastian Koller, Jakob Toth, Volker Toth, Sonja Metzler, Pia Schildmair, Marina Rudy, Momena Shirzoi, Andrea Berger-Gruber, Emmanuel Mbolela, Alexander Behr, Klaus Schwertner, Barbara Preitler, Marie-Claire Sowinetz, Pater Markus Inama, Markus Schenk, Pfarrer Pucher, Franz Küberl, Cecily Corty, Susanne Peter, Franz Horvath, Gustav Herincs, Katrin Karmmer, Beatrix Auer.

Mit diesen Expertinnen und Experten aus dem In- und Ausland arbeiten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer und diskutieren Sachinhalte und Erfahrungsberichte. Die Lehrgangsleitung arbeitet partizipativ.

Partizipation aller erfordert interaktive, interdisziplinäre, kooperative, handlungs- und erfahrungsorientierte Lehr- und Lernmethoden. Exkursionen zu Einrichtungen, die in hohem Maße solidaritätsstiftend arbeiten und wirken (Sterntalerhof, Caritas-Heim Am Himmel, Inklusive Schule, St. Anna Kinderspital, Gruft, Vinzi-Rast) sowie der Austausch mit betroffenen Personen sind elementar. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer besuchen beispielsweise das Das „This-human-world-Filmfestival“, das in verschiedenen Wiener Kinos (inter-)nationale Filme zeigt, die gesellschaftliche Themen rund um Menschenrechte, Demokratie, Freiheit und Gerechtigkeit beleuchten, steht für Perspektivenwechsel und Horizonterweiterung.

Fächerverbindende Strategien werden aufgezeigt und Anliegen und Fragen nicht nur intellektuell bewältigt. Neueste Materialien für die eigene berufliche Praxis werden vorgestellt und erprobt. Auf einer Lernplattform wurde zur strukturierten Organisation und für die durchgängige Kommunikation ein online-Kurs angelegt. Lernmaterialien werden zum Up- und Download zur Verfügung gestellt und gesammelt. Der individuelle Lernprozess der Teilnehmerinnen und Teilnehmer wird online abgebildet.

Der Lehrgang bietet neben der methodisch-didaktischen eine tiefe spirituelle Auseinandersetzung mit den jeweiligen Schwerpunktthemen. Gebet und Feier stellten integrative Bestandteile des prozessorientierten Lernens innerhalb des Lehrgangs dar. Das gemeinsame Miteinander-Lernen ist getragen von einer hohen spirituellen Kraft.       

Ergänzend zu den Bestimmungen des §52 (1) HG 2005 werden folgende Zulassungsvoraussetzungen festgelegt: [MLM1] Anmeldungen sind im Dienstweg einzureichen.

Für den Fall, dass aus Platzgründen nicht alle Zulassungsbewerberinnen bzw. Zulassungsbewerber zum Hochschullehrgang zugelassen werden können, entscheidet die ausführende Organisationseinheit (Leitung des Hochschullehrganges) über die Reihung. Als Reihungskriterium gilt der Zeitpunkt der Anmeldung.