Beratungslehrer/in an Pflichtschulen

Studiendauer: 4 Semester
Umfang: 36 ECTS-AP
Start: Sommersemester 2019 (keine Anmeldung mehr möglich)
Lehrgangsleitung: Mag. Birgit Stiassny-Gutsch

Pflichtschullehrerinnen und -lehrer erwerben mit diesem Hochschullehrgang eine Zusatzausbildung für die pädagogische Betreuung und Beratung von Schülerinnen und Schülern mit besonderen Bedürfnissen im sozial-emotionalen Bereich. Sie sind einer oder mehreren Pflichtschulen zugeordnet und üben diese spezifische Tätigkeit im Rahmen ihrer Lehrverpflichtung aus.  

Der Hochschullehrgang stellt eine fundierte Weiterbildung dar, um den gestiegenen psychosozialen Anforderungen in der Schule professionell zu begegnen. Die Hauptzielsetzung ist es, Lehrerinnen und Lehrer zu befähigen, die Inklusion von Kindern und Jugendlichen mit Verhaltensauffälligkeiten und/oder sozialen und emotionalen Problemen zu unterstützen.  

Die Persönlichkeitsbildung nimmt dabei einen besonderen Stellenwert ein, da in diesem Berufs-und Handlungsfeld die Bereitschaft zur Persönlichkeitsentwicklung, soziale Kompetenzen, eine wertschätzende Grundhaltung, Kommunikations-und Konfliktfähigkeit und die Reflexionsfähigkeit wichtige Voraussetzungen sind. Durch die intensive Auseinandersetzung mit der eigenen Persönlichkeit sind Absolventinnen und Absolventen des Hochschullehrgangs in der Lage, für Schülerinnen und Schülern, Lehrerinnen und Lehrern sowie Eltern, auch in pädagogischen Ausnahmesituationen, als stabile,lösungsorientierte Ansprechpartnerinnen und-partner zu fungieren. 

Lehrerinnen und Lehrer aus dem Pflichtschulbereich mit einer mindestens fünf-jährigen Berufspraxis 

Der Hochschullehrgang umfasst eine Dauer von vier Semester im Umfang von 36 ECTS-Anrechnungspunkten. Die Lehrveranstaltungen finden über die gesamte Ausbildungszeit ca. an zwei Wochenenden pro Monat (Freitag nachmittags und Samstag ganztägig) an der Pädagogischen Hochschule Burgenland statt. Zusätzlich finden zu Beginn des Studiums in der letzten Ferienwoche im August Lehrveranstaltungen zur Persönlichkeitsentwicklung und Selbsterfahrung in geblockter Form statt.  

Für die Zulassung zum Hochschullehrgang gelten folgende Voraussetzungen: 

  • im Dienst stehende Lehrerinnen und Lehrer für den Pflichtschulbereich mit einer mindestens fünf jährigen Berufspraxis  
  • verpflichtende Teilnahen an einem Orientierungsgespräch 

Für den Fall, dass aus Platzgründen nicht alle Bewerberinnen und Bewerber zum Hochschullehrgang zugelassen werden können, entscheidet erstens die Nominierung durch die Schulaufsicht und zweitens der Termin der Anmeldung über die Aufnahme.