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Hochschullehrgang „Global Peace Education“ – neuerlicher Start

„Wer den Frieden will, muss den Frieden vorbereiten und nicht den Krieg“, so postulierte Robert Jung 1970. Diese Worte sind heute so richtig und wichtig, wie damals. Frieden vorzubereiten, heißt aber nicht nur den Frieden zu denken, sondern auch Friedenskompetenzen auszubilden.

Und genau dies zu lehren und zu lernen, steht im Zentrum des Hochschulehrgangs „Gobal Peace Education“, welcher vom 10. bis 13. Juli 2019 in Rahmen der Sommerakademie auf Burg Schlaining zum zweiten Mal gestartet wurde. Dieser Hochschullehrgang bietet eine Weiterbildung im Bereich der Friedenspädagogik in Theorie und Praxis – mit besonderem Fokus auf das Spannungsfeld von regionalen bis globalen Aspekten von Frieden, die für die pädagogische Praxis immer relevanter werden. Die Themen umfassen Konfliktlösungsmodelle, Gewalt- und Mobbingprävention, psychosoziale Gesundheit, Kommunikationsfähigkeit sowie das Konzept der „Neuen Autorität“.

Der Hochschullehrgang ist eine Kooperation der Pädagogischen Hochschule Burgenland mit der Kinder- und Jugendanwaltschaft Burgenland und dem Österreichischen Studienzentrum für Frieden und Konfliktlösung (ASPR). Diese Kooperation ermöglichte es, dass 23 Kolleginnen und Kollegen aus allen Schultypen des Burgenlandes und den angrenzenden Bundesländern an den Vormittags- und Abendveranstaltungen der Sommerakademie teilnehmen und sich mit dem Thema „Emotionen im Konflikt – Emanzipation in Zeiten von Ressentiment“ auseinandersetzen konnten. In gesonderten Workshops wurden an den Nachmittagen von Referentinnen des ASPR Grundlagen der Friedenspädagogik vermittelt. Die Fortsetzung des Hochschullehrgangs erfolgt am 23. September 2019 im Rahmen der Friedenskonferenz, ebenfalls auf der Burg Schlaining.