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Symposium mit den Expert:innen Kerstin Uvnäs-Moberg und Henri Julius zu psychologischen und neurobiologischen Grundlagen menschlicher Beziehung

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Am 26. und 27. Juni 2026 fand an der Privaten Pädagogischen Hochschule Burgenland ein zweitägiges Symposium mit dem Titel „Der Mensch wird erst am Du zum Ich – Psychologische und neurobiologische Grundlagen menschlicher Beziehung“ statt. Als Referent:innen wirkten die international anerkannten Expert:innen Prof.in Dr.in Kerstin Uvnäs-Moberg und Prof. Dr. Henri Julius.

Im Fokus standen aktuelle Erkenntnisse der Entwicklungspsychologie, Neurobiologie und Bindungsforschung zur Bedeutung von Beziehung für die kindliche Entwicklung. Behandelt wurde insbesondere das Zusammenspiel von Bindung, Stressregulation und neurobiologischen Prozessen im Kindes- und Jugendalter.

Ein Schwerpunkt lag auf dem Oxytocinsystem als biologischer Grundlage von Bindung, Sicherheit und sozialer Verbundenheit sowie auf dessen Bedeutung für Emotionsregulation, Lernfähigkeit, soziales Verhalten, Stressverarbeitung und psychische Gesundheit.

Die Tagung verband wissenschaftliche Grundlagen mit praxisbezogenen Implikationen für die Pädagogik, insbesondere hinsichtlich der Gestaltung tragfähiger professioneller Beziehungen sowie der Bedeutung der Pädagog:innen-Schüler:innen-Beziehung für Bildung und Entwicklung.

Prof.in Dr.in Kerstin Uvnäs-Moberg zählt zu den international führenden Expert:innen des Oxytocinsystems. Prof. Dr. Henri Julius forscht seit über 30 Jahren zur Pädagog:innen-Schüler:innen-Beziehung aus bindungstheoretischer Perspektive.

Ein besonderer Dank gilt Harald Mandl, ehemaligem Institutsleiter, sowie Doris Ziniel, Institutsleiterin des Instituts für transformative Bildung und Religionspädagogik, für die Organisation der Veranstaltung.

Bildquelle: Private Pädagogische Hochschule Burgenland

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