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Internationale Konferenz in Madrid

| News

Am 21. und 22. Mai 2026 fand in Madrid die internationale Konferenz „Des procurateurs et des hommes: l’expérience procuratorienne“ statt. Sie bildete den dritten und abschließenden Teil des Forschungsprogramms zu den römischen kaiserlichen Prokuratoren („PROCURATÈLES: fonctions, mobilités et réseaux des procurateurs impériaux dans l’Occident romain [fin Ier s. a. C. – IVe s.]“).

Veranstaltet wurde die Konferenz von der Casa de Velázquez in Zusammenarbeit mit der Université Paris 1 Panthéon-Sorbonne (AnHiMA), der Avignon Université (HiSoMA), der Université Bordeaux Montaigne (Ausonius) sowie der Universidad de Sevilla.

Nach den Konferenzen in Bordeaux (2023) und Paris (2024), die sich mit den Rahmenbedingungen des Berufs sowie den Mobilitäten der kaiserlichen Prokuratoren befassten, widmete sich das abschließende Kolloquium insbesondere den Beziehungen zwischen den Prokuratoren, ihren Untergebenen und den verwalteten Gemeinschaften.

Auf Einladung der Veranstalter hielt Evelyn Fertl, Lehrbeauftragte an der Privaten Pädagogischen Hochschule Burgenland (Sekundarstufe Geschichte), einen Vortrag über „The political and social roles of procurators’ wives, with particular reference to the western provinces“. Besonderes Augenmerk galt der Frage, ob Ehefrauen kaiserlicher Prokuratoren politisches Handeln in den Provinzen des Imperium Romanum möglich war und welche sozialen Interaktionen sich dabei mit den Provinzbewohner:innen, städtischen Institutionen und Stabsmitarbeitern der Prokuratoren nachweisen lassen.

Die Teilnahme von Evelyn Fertl unterstreicht einmal mehr das Engagement der Lehrbeauftragten der PPH Burgenland in der aktuellen historischen Forschung.

Programm

Bildquelle: PPH Burgenland / Evelyn Fertl

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