QIBB

Ein Überblick

QIBB versteht sich auch als Teil des watch europaweit laufenden Qualitätsprozesses, greift die Ideen des gemeinsamen Qualitätssicherungsrahmens CQAF1 auf und überträgt diese auf die nationalen Gegebenheiten.
In vertikaler Gliederung erfolgt das Bildungsmanagement im österreichischen Schulwesenauf http://www.museedelagrandeguerre.eu/?CAMS-CAMS=kik-nude-trading&905=0b drei Systemebenen, auf der Ebene der Schulen, der Regionen (Bundesländer)und der nationalen Ebene. Inputorientierte Qualitätssicherung findet vor allem auf der nationalen und regionalen Ebene statt. Zusätzlich gibt es auf allen Ebenen Ansätze eines http://www.blaupunkt.de/?CAMS-HERE=games-for-two-online&548=5a outputorientierten Managements, indem relevante Systemparameter (z.B. Übertrittsraten an den Verzweigungspunkten des Bildungssystems) dokumentiert, hinterfragt und für Steuerungszwecke verwendet werden. Ein Beispiel für wirkungsorientiertes Management stellt auch die Ressourcenzuteilung dar, die im Wesentlichen an die Ausbildungsplätze gebunden ist, d.h. Ressourcen werden auf Grund von auf denAusbildungsplatz bezogenen Maßzahlen zentral zur Verfügung gestellt. Am konsequentesten wird outputorientierte Qualitätssicherung auf regionaler Ebene im Rahmen der Schulaufsicht wahrgenommen. Durch Ergebnisbeobachtung, Benchmarking, Feedback und Beratung werden Entwicklungsprozesse auf Unterrichts- und Schulebene ausgelöst und unterstützt (durch QIBB wird dafür eine bundesweit abgestimmte Grundlage bereitgestellt). Auf Schulebene können die Beurteilung der Leistungen von Schüler/innen (Leistungsbeurteilung) sowie die Beurteilung der Dienstleistung des Lehr- und Verwaltungspersonals (Dienstbeurteilung) als Beispiele eines ergebnisorientierten Managements angesehen werden.

Die sieben Grundsätze von QIBB

Die Qualitätsinitiative QIBB folgt in ihrer Grundarchitektur der Logik aller anerkannten Qualitätsmodelle und entspricht daher grundsätzlich auch dem Europäischen Qualitätssicherungsrahmen CQAF oder dem Gemeinsamen Europäischen Qualitätsbewertungssystems CAF8. Wichtige Eckpunkte dieser Systeme sind:

  1. Qualität ist ein zentraler Aspekt des Planens und des Handelns, das auf die go to link Erzielung von Nutzen für Stakeholder (i.B. Schülerinnen und Schüler) ausgerichtet ist.
  2. Prozesse werden nach dem PDCA-Zyklus einer follow site ständigen Verbesserung zugeführt; eine Voraussetzung dafür ist ihre Transparenz und Nachvollziehbarkeit.
  3. http://www.museedelagrandeguerre.eu/?WEBCAMS=naughty-chat-sites gemeinsame Zielvereinbarungen erzeugen Verbindlichkeit; see url Motivation und Eigenverantwortung fördern das Engagement der Mitarbeiter/innen.

Vier weitere Grundsätze von QIBB nehmen Bezug auf die österreichische schulische Berufsbildung und berücksichtigen dabei die organisatorisch-rechtlichen Besonderheiten:

  1. QIBB bildet den gemeinsamen Qualitätsrahmen für alle berufsbildenden Schulen. Es ist einfach im Aufbau, unbürokratisch in der Umsetzung und unterstützt die rasche Implementierung durch Bereitstellung von weit entwickelten Instrumenten.
  2. QIBB ist ein click here Netzwerk von sechs Qualitätsmanagementsystemen, die den Schulbereichen der Berufsbildung entsprechen und alle dieselbe Struktur besitzen und auch inhaltliche Übereinstimmungen dort aufweisen, wo auf Grund der Besonderheiten der Schulbereiche keine speziellen Festlegungen erforderlich sind.
  3. QIBB ist nicht nur auf die Schulebene beschränkt, sondern schließt auch die Landesebene (zunächst in Form der Schulaufsicht) und die nationale Ebene (zunächst in Form der Sektion Berufsbildung im Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur) ein. Dadurch wird sichergestellt, dass auch Prozesse, die mehrere organisatorische Ebenen betreffen, in das Qualitätsmanagement einbezogen werden.
  4. QIBB ist ein Optimierungsprogramm, das im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten und unter Ausnützung der Gestaltungsfreiräume eine Verbesserung der Ergebnisse des Bildungsprozesses anstrebt; Veränderungen im Schulrecht oder in der Schulorganisation sind nicht erforderlich, um QIBB umzusetzen, können sich aber in der Folge als zweckmäßig erweisen. go to link

Die PDCA-Methodik als Grundprinzip von QIBB
Das Kernstück des Qualitätsrahmens ist der real live free sex PDCA-Zyklus, der in allen Schulbereichen nach dem in Abb. 2 dargestellten Schema umgesetzt wird. Dieser Zyklus bedeutet, dass zunächst ein Plan, d.h. Ziele und Umsetzungsmaßnahmen für effektive Verbesserungen festzulegen sind; Planungsinstrumente sind neben den verbindlichen Rechtsnormen das gemeinsame Leitbild, die daraus abgeleiteten Qualitätsziele und das Arbeits- bzw. Schulprogramm (mit einer mittel- und kurzfristigen Entwicklungs- und Umsetzungsplanung). Danach ist der Plan über Prozesse nach festgelegten Verfahrensanweisungen (Prozessbeschreibungen) im Rahmen der rechtlichen, organisatorischen und finanziellen Freiräume und unter Inanspruchnahme allfälliger Unterstützungsstrukturen auszuführen. Anschließend sind die Wirkungen der veranlassten Maßnahmen zu erfassen und die Ergebnisse festzuhalten. Dieser Teilschritt wird von QIBB durch Bereitstellung eines webbasierten Evaluationssystems mit integrierten Standardauswertungen unterstützt. Ein zusätzliches Feedback über die nachhaltig bei den Schülerinnen und Schülern erzielte Bildungswirkung wird auch durch die in Entwicklung befindlichen Standards für die Berufsbildung erwartet.

http://www.blaupunkt.com/?CAMS-HERE=mogo-chat&e2c=c0 Prozesse ausführen
Zur Umsetzung des Jahresarbeitsprogramms sind Prozesse auszuführen, die im Sinne der Qualitätsziele zu lenken sind. Die Lenkung der Prozesse erfolgt über geeignete Maßnahmen, die zum gewünschten Ergebnis führen sollen. Im Rahmen der Prozessbeschreibung werden Indikatoren angegeben, mit deren Hilfe die Zielerreichung beurteilt werden kann. Die für einen Schulbereich relevanten Prozesse sind in kompakter Form in der entsprechenden Qualitätszielmatrix (kurz Q-Matrix) zusammengefasst. Diese Zusammenfassung enthält die wesentlichen Komponenten der Prozesse, nämlich den Prozess-Input (Ziele bzw. Teilziele), eine exemplarische Liste von Maßnahmen zur Erreichung der Ziele und damit eines wünschenswerten Prozess-Outputs, weiters Indikatoren für die Zielerreichung, Angaben zur Evaluation und der dazu erforderlichen Instrumente.

QIBB, Bildungsstandards und EQF
Qualität ist auf der europäischen Ebene zu einem Schlüsselbegriff der beruflichen Bildung geworden. Das Postulat lautet: Die Sicherung und Weiterentwicklung der Qualität ist eine wichtige Maßnahme, um die Effektivität der Berufsbildung zu steigern, die Beschäftigungsfähigkeit der Absolventen/innen zu verbessern und das gegenseitige Vertrauen in Lernangebote und Lernergebnisse zu stärken. Qualitätssicherung bedeutet u.a., dass Bildungsprozesse definiert und Ergebnisse systematisch evaluiert werden.
Dadurch wird Transparenz geschaffen und die wechselseitige Anerkennung von bereits erworbenen Kompetenzen unterstützt. Eine auf die Nutzung von vorhandenen Kompetenzen orientierte, unbürokratische Anerkennungspraxis fördert schließlich die Mobilität und das lebenslange Lernen. Das ist letztlich auch die Intention des gemeinsamen Europäischen Qualifikationsrahmens (EQF)13, der sowohl inhaltlich als auch in der Umsetzung eng mit der Qualitätssicherung verknüpft ist.
Auch in Österreich sind – bereits vor Beginn der Diskussion des Europäischen Qualifikationsrahmens - die Transparenz der Bildungsangebote und die nachhaltige Sicherung der Lernergebnisse in den Mittelpunkt des öffentlichen Interesses gerückt. Mit Hilfe so genannter Bildungsstandards soll sichergestellt werden, dass – unabhängig von der individuellen oder schulautonomen Umsetzung der Bildungsangebote – die Lernergebnisse der Schüler/innen in den wesentlichen Bereichen vergleichbar bleiben. In der Terminologie von QIBB geht es um den auf Schulebene festgelegten Schlüsselprozess „Unterricht“. Das Arbeiten mit Bildungsstandards bedeutet, dass einerseits die Ziele durch Standards und Aufgabenbeispiele präzisiert werden und andererseits eine systematische Evaluation der Lernergebnisse mit Hilfe entsprechendentwickelter Testaufgaben erfolgt; wichtig ist dabei, dass diese auch die Nachhaltigkeit der Lernergebnisse erfassen können. Die Methodenfreiheit im Unterricht wird von den Bildungsstandards nicht berührt. Abb. 9 bringt den Input- und Outputbezug der Standardisierung schematisch zum Ausdruck.
In Österreich wird seit längerem im Bereich der allgemein bildenden Schulen an der Entwicklung von Bildungsstandards für die Gegenstände Deutsch, Englisch und Mathematik in den Verzweigungspunkten der Bildungswege (4., 8. und 12. Schulstufe) gearbeitet. Den Bildungsstandards liegen so genannte Kompetenzmodelle zugrunde, die das nachhaltig zu sichernde Lernergebnis im jeweiligen Fachgebiet in einem gut interpretierbaren Kompetenzgerüst durch „Standards“ und Aufgabenbeispiele darstellen.
Die Arbeiten sind so weit fortgeschritten, dass bereits ein Pool von Testitems in Entwicklung und Erprobung ist.

 

Text entnommen aus QIBB-Broschüre:
QIBB
 Qualitätsinitiative Berufsbildung VET Quality Initiative
Die Initiative der österreichischen Berufsbildung für Sicherung und Weiterentwicklung der Qualität im Schulwesen
The Austrian VET Initiative to Assure and Further Develop Quality in the School-based Education System
Medieninhaber, Herausgeber und Verleger:
Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur, Minoritenplatz 5, 1014 Wien Hergestellt im Eigenverlag