Projekt

Projekt

/
23/10, 15:49

Werteerziehung und Professionalisierung. Was kann mein Religionsunterricht?

Von: Eva Maltrovsky

Die Jahreskonferenz für ReligionslehrerInnen an AHS/BMHS richtete heuer den Fokus auf die Qualität des Religionsunterrichts, seine Relevanz in der Schule und Gesellschaft, aber auch auf die Expertise und Professionalität der ReligionslehrerInnen.

Mit der Methode des Open Space wurde den ReligionslehrerInnen die Möglichkeit eröffnet, die Themen, an denen sie arbeiten wollten, selbst zu wählen oder zu formulieren, aktuelle Anliegen einzubringen und sich über die Schulen und Regionen hinaus auszutauschen. Die Ergebnisse wurden nicht nur auf Plakaten präsentiert, sondern auch als Audiofile aufgezeichnet und dokumentiert. Ergebnisse sollen auch in die Planung von Fortbildungsveranstaltungen einfließen. Wesentlich war die Ermöglichung eines offenen Austausches unter ReligionslehrerInnen aus verschiedenen Schulen und Regionen und die Einbindung der TeilnehmerInnen in den ersten Dienstjahren. Eingeführt und begleitet hat den Open Space Andreas Hoffman, der nun auch als neuer Mitarbeiter des Institutes für Religionspädagogik und Diversität an der Pädagogischen Hochschule Burgenland tätig ist und sich seit vielen Jahren mit dem Cooperativen Offenen Lernen beschäftigt.

Diese Konferenz findet jedes Jahr in Kooperation mit dem Schulamt der Diözese Eisenstadt statt. FI Andrea Berger-Gruber hat zu dieser Tagung auch Bildungsdirektor Heinz Zitz eingeladen. Dieser betonte die Wichtigkeit der Werterziehung in der Schule auch über den Religionsunterricht hinaus. Dies bedeutet, auch SchülerInnen ohne Bekenntnis oder die keinen Religionsunterricht besuchen, sollten das Angebot einer Werteerziehung nutzen können. Überdies betonte er, dass Qualität in der Schule weniger durch strukturelle Veränderungen erzielt werden könne, sondern vieles von der Persönlichkeit und der Professionalität der einzelnen LehrerInnen abhänge.

vkpornodepfile.com