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20/04, 16:47

Irpb-Team der PH Burgenland gewinnt Medienpreis wirk_kraft_religion 2018

Von: Margaretha Hermann

Die Wirkkraft des Lehrganges „Solidaritätsstiftendes Lernen – caritativ handeln“ war überzeugend!

Der Medienpreis „wirk_kraft_religion“ hat das Ziel, die mediale Auseinandersetzung mit Glaube und Religion zu fördern. Dieser Wettbewerb wurde von der Schulamtsleiterkonferenz der österreichischen Diözesen ausgeschrieben und von der ISKOPÄD (Interdiözesane Steuerungsgruppe für Kommunikationspädagogik) durchgeführt. In den Kategorien „Volksschule“, „Sekundarstufe I“, „Sekundarstufe II“, „Lehrende“ und „100 Jahre Republik – gestern-heute-morgen“ wurden heuer Preise vergeben. 

Die Ehrung der PreisträgerInnen erfolgte am 5. April 2018 im Erzbischöflichen Palais in Wien durch Schulbischof Dr. Wilhelm Krautwaschl und Dompfarrer Toni Faber. Das Institut für religionspädagogische Bildung der PH Burgenland durfte sich diesmal über eine Auszeichnung freuen. 

Eine besondere Qualität aller prämierten Arbeiten ist der Brückenschlag zwischen Schule und Öffentlichkeit. Sie bieten vielfältige Möglichkeiten zur Beteiligung und Denkanstöße für weitere ähnliche oder neue Projekte, die die „Wirkkraft Religion“ vielfältig zur Sprache bringen. 
Und genau darin zeigt sich die Stärke des Lehrgangs „Solidaritätsstiftendes Lernen – caritativ handeln“ - das war die einhellige Meinung der Jury und ausschlaggebend für den Sieg in der Kategorie „Lehrende“. In 8 Modulen beleuchtet der 4-semestrige Lehrgang sechs verschiedene gesellschaftliche Lern- und Handlungsfelder: Kinder und Jugendliche, Menschen mit Behinderung, Flucht und Migration, Armut fern und nah, Obdachlosigkeit und Arbeitslosigkeit, alte Menschen und Hospiz. 

Im Zentrum dieses Lehrgangs stand der christliche Glaubens- und Wertebezug, der soziales Lernen einschließt und sich für Interdisziplinarität, Interkulturalität und globales Lernen öffnet. Basierend auf dem christlichen Menschenbild bildeten Empathie, Menschlichkeit und der Einsatz für eine gerechtere Welt wichtige Säulen dieses Lehrgangs. Der Lehrgang mündete in zahlreichen Schulprojekten, die präsentiert, dokumentiert und in einem eigenen Kurs der Virtuellen Pädagogischen Hochschule langfristig sichtbar gemacht wurden. Diese Schulprojekte sind für alle, die sich unter http://onlinecampus.virtuelle-ph.at/course/view.php?id=2165 als Gast einloggen, einsehbar. Bezeichnend ist, dass zwei dieser Projekte im Rahmen dieses Medienpreises ebenfalls ausgezeichnet wurden und die Kategorie „100 Jahre Republik – gestern-heute-morgen“ gewinnen konnten. 

Adele Grill, Reinhilde Woditsch, Doris Ziniel, Franziska Klein und Helene Buranits durften im Rahmen der Preisverleihung im Erzbischöflichen Palais in Wien den Lehrgang präsentieren und anschließend – im Beisein von Institutsleiter Harald Mandl und Rektorin Sabine Weisz – den Preis aus den Händen des Schulbischofs Dr. Wilhelm Krautwaschl entgegennehmen. Rektorin Sabine Weisz und Institutsleiter Harald Mandl unterstrichen mit ihrer Anwesenheit bei der Preisverleihung die Bedeutung und Wirksamkeit des Lehrgangs.   

Die Hauptpreise gestaltete der burgenländische Glaskünstler Heinz Ebner: Die in Gold und Rot gehaltene Trophäe zeigt zwei miteinander kommunizierende Menschen. Glas steht für das Spezifische von gelingender Kommunikation: Offenheit und Transparenz.