Schwerpunkte

Lernverbünde:
In einem Lernverbund arbeiten Schulen eines Schulsprengels gemeinsam an Entwicklungsthemen. Die Koordination der Arbeit eines Lernverbundes wird von einer Steuergruppe, welche sich aus Schulleiter/innen, Lehrer/innen und Lerndesigner/innen zusammensetzt, vorgenommen.

Die Pädagogische Hochschule Burgenland begleitet Lernverbünde in Anlehnung an das Konzept der Professionellen Lerngemeinschaft, wobei folgende Zielsetzungen im Fokus der Unterstützungsmaßnahmen stehen:

  • Zusammenarbeit von Volksschulen unter dem Gesichtspunkt von Unterrichtsentwicklung und schulübergreifenden Projekten
  • Professionelle Gestaltung und Harmonisierung von Übergängen
  • Verankerung des Lerndesigns in allen Schulformen

Innovative Schwerpunktschulen:
Im Rahmen des Projekts „Innovative Schwerpunktschulen“ werden neun von der Pädagogischen Hochschule in Zusammenarbeit mit dem LSR für Burgenland ausgewählte Schulen von Berater/innen der Pädagogischen Hochschule Burgenland schwerpunktmäßig begleitet. Ziel dieser Kooperation ist es, durch die Entwicklung von innovativen Schwerpunkten an den Schulen selbst Wissen zu generieren, welches im Sinne kontinuierlicher Professionalisierung der Lehrer/innen in Form von Fortbildungsveranstaltungen und Publikationen in das burgenländische Schulsystem einfließen und auf wissenschaftlicher Ebene disseminiert werden soll.

Als sichtbares Zeichen der Kooperation wurde an den betreffenden Schulen eine Tafel mit der Aufschrift „Innovative Schwerpunktschule - Kooperationspartner der Pädagogischen Hochschule Burgenland“ angebracht. 

Innovative Schwerpunktschulen sind:

VS Jennersdorf: Methodenkompetenz, das Lernen lernen
VS Rudersdorf: Soziales Lernen als Gewaltprävention
VS Buchschachen: Begabungsförderung und alternative Leistungsbeurteilung
VS Jabing: Schulstufenübergreifendes Unterrichten
VS Horitschon: Zweisprachiger Unterricht Deutsch/Ungarisch
VS Kr. Geresdorf: Nahtstelle Kindergarten/Volksschule
VS Pöttsching: Begabungsfördernde Lernkultur
VS Eisenstadt: Neue Lernformen und alternative Leistungsbeurteilung
VS Mönchhof: Neue Medien und eLearning 


Unterrichtsentwicklung:
Ein Schwerpunkt innerhalb der Beratungsleistungen der Pädagogischen Hochschule Burgenland ist die Unterrichtsentwicklung, mit dem Ziel der Qualitätssteigerung von Unterricht. Unterricht entwickeln bedeutet: sich selbst und den eigenen Arbeitsplatz verändern, Vorstellungen, Einstellungen und Verhalten zu überprüfen.  Zur Entwicklung des Lehrens und Lernens im Sinne eines individualisierenden und kompetenzorientierten Unterrichts beraten und begleiten speziell ausgebildete Moderator/innen und Trainer/innen Schulen, Lernverbünde oder Netzwerke zwischen Schulen.

Nachfolgende Module zu je 3 Halbtagen werden zum Thema Unterrichtsentwicklung als SCHILF bzw. SCHÜLF angeboten werden:

  • Kompetenzorientiertes Lernen und Lehren – Grundlagenmodul (Grundschule und Sekundarstufe I).
  • Kompetenzorientiertes Lernen und Lehren – Englisch (Sekundarstufe I).
  • Kompetenzorientiertes Lernen und Lehren – Deutsch (Sekundarstufe I).
  • Kompetenzorientiertes Lernen und Lehren – Mathematik (Sekundarstufe I).
  • Kooperatives Lernen - (Grundschule und Sekundarstufe I).
  • Umgang mit Heterogenität- Differenzierung und Individualisierung - (Grundschule und Sekundarstufe I).
  • Qualitätsentwicklung im Unterricht über kollegiales Feedback - (Grundschule und Sekundarstufe I).
  • Leistungsfeststellung und Leistungsbeurteilung- die pädagogische Leistungsfeststellung - (Grundschule und Sekundarstufe I).
  • Arbeiten im Team - (Grundschule und Sekundarstufe I).
  • Kommunikation und  Gesprächsführung (Grundschule und Sekundarstufe I).

Schulqualität Allgemeinbildung - SQA:
Die Pädagogische Hochschule Burgenland bietet in einer ersten Phase schwerpunktmäßig den burgenländischen Pilotschulen Orientierungs- und Unterstützungsangebote für Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung im allgemeinbildenden Schulwesen an. Dabei stehen die Themen Lernen und Lehren sowie Individualisieren und Kompetenzorientierung im Zentrum des Unterstützungsangebotes.

In einer zweiten Phase soll dieses Angebot ab dem kommenden Schuljahr auf alle burgenländischen ABS-Schulen ausgeweitet werden.

Das Unterstützungsangebot setzt sich folgendermaßen zusammen:

  • Schulleiter/innenqualifizierungsmaßnahmen: Workshops zu den Themen Führungsrolle, Entwicklungspläne sowie Bilanz- und Zielvereinbarungsgespräche
  • Coaching von Schulleiter/innen
  • Entwicklungsberatung im schulischen Kontext

Folgende Schulen nehmen im Burgenland an der Pilotphase teil:

Volksschulen:

VS Eisenstadt
VS Weiden/See
VS Pama
VS Trausdorf
VS Markt Allhau
VS Deutschkreutz
VS Hirm
VS St. Michael
VS Jennersdorf 
VS Königsdorf
VS Siget
VS Horitschon
VS Sieggraben
VS Großmürbisch 

Neue Mittelschulen/Hauptschulen:

NMS Neudörfl
NMS Schattendorf
NMS Markt Allhau
NMS Oberwart
NMS Deutschkreutz 
NMS Großwarasdorf 
NMS Rust
NMS Neusiedl/See
NMS Zurndorf
NMS Josefinum Eberau
NMS Güssing
NMS Neuhaus/Klb.
HS Jennersdorf 

Polytechnische Schulen:

PTS Frauenkirchen
PTS Oberpullendorf
PTS Mattersburg
PTS Eisenstadt
PTS Oberwart 
PTS Stegersbach
PTS Jennersdorf 

Sonderpädagogische Zentren:

SPZ Frauenkirchen 
SPZ Eisenstadt
SPZ Oberwart 
SPZ Oberpullendorf
SPZ Mattersburg
SPZ Güssing
SPZ Stegersbach
SPZ Jennersdorf 

Allgemein bildende höhere Schulen:

Evang. RG/ORG  und Musikgymnasium Oberschützen
BG/BRG/BORG Oberschützen
BG/BRG Mattersburg
BG/BRG Neusiedl
Zweisprachiges BG Oberwart

 

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