Sprachenwerkstätte

Die Geschichte des Burgenlandes zeigt, welche Möglichkeiten und welches Potenzial durch Mehrsprachigkeit und interkulturelles Lernen entstehen können. Daher forciert die Pädagogische Hochschule mit ihrer Schwerpunktsetzung auf Mehrsprachigkeit und interkulturelle Bildung das zweisprachige Bildungswesen im Burgenland.
Um effizienten und effektiven Support für Pädagoginnen und Pädagogen leisten zu können, bedarf es einer entsprechenden Infrastruktur. Die Pädagogische Hochschule Burgenland hat daher mit Beginn des Studienjahres 2008/09 in Kooperation mit dem Landesschulrat für Burgenland nach Genehmigung und Unterstützung seitens des BMUKK ein regionales fachdidaktisches Zentrum für Sprachen unter besonderer Berücksichtigung der burgenländischen Volksgruppensprachen eingerichtet.
Durch den Aufbau dieser Sprachenwerkstätte ist für das Burgenland eine infrastrukturelle Möglichkeit für laufende Tätigkeiten der ständigen pädagogischen Arbeitsgemeinschaften der burgenländischen Volksgruppen und für Projekte zur Unterrichtsentwicklung der Pädagogischen Hochschule Burgenland geschaffen worden.

Funktion der Sprachenwerkstätte:

  • regionales fachdidaktisches Zentrum (besonders der Volksgruppen)
  • Ort für die Tätigkeiten von Arbeitsgemeinschaften
  • Fachbibliothek und -mediathek mit Publikationen der burgenländischen Volksgruppen (insbesondere didaktische Materialien, Schulbücher und Fachliteratur) 
  • Ort für Begegnungen und Kooperationsveranstaltungen der burgenländischen Volksgruppen
  • Ort für Präsentationen von Neuerscheinungen
  • Seminarort für Fort- und Weiterbildung

In dieser Sprachwerkstätte entstehen laufend neue Lernmaterialien, die am lms - nach dem Login - unter

https://lms.at/dotlrn/classes/bgld_kroatisch/1.SPRACHENWERKST_SPRW.12_13/register

abgerufen werden können.