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07/06, 20:27

Burgenländischer Hochschulpreis 2017 verliehen

Martin Krenn mit dem Burgenländischen Hochschulpreis für seine Arbeit „Burgenländische Kulturpolitik 1921 bis 1945“ ausgezeichnet. Der mit € 4.000 dotierte Preis wurde heuer das zweite Mal vergeben.


Eisenstadt, 2. Juni 2017
– Mit dem Ziel, Bildung und Wissenschaft einmal mehr in den Vordergrund zu rücken, feierten Vertreter der Burgenländischen Hochschulen gemeinsam mit Gästen aus Politik und Wissenschaft die Verleihung des Burgenländischen Hochschulpreises am Institut 12 Oberschützen der Kunstuniversität Graz. Landesrat Helmut Bieler, der die Auszeichnung an den Preisträger vornahm: „Ich bedanke mich bei den Initiatoren, Teilnehmern und dem Preisträger. Mit dem Burgenländischen Hochschulpreis gelingt es auch im zweiten Jahr seines Bestehens, die Bandbreite der hervorragenden Leistungen auf wissenschaftlichem, künstlerischem und pädagogischem Gebiet im Burgenland eindrucksvoll abzubilden.“

Auch Elisabeth Freismuth, Rektorin der Kunstuniversität Graz, dem das Institut Oberschüt-zen im Burgenland angehört, betonte den großen Wert der Hochschulen für das Burgen-land: „Die Qualität des hier in Forschung und Lehre Geleisteten ist entscheidend für den Erfolg – nicht nur unserer Hochschulen, sondern der gesamten Region. Deshalb wollen wir mit unserem Preis Qualität auszeichnen - Qualität, die dieses Land künftig prägen wird.“ Durchgeführt wurde der Wettbewerb unter dem Vorsitz der Fachhochschule Burgenland. Die Einsendungen wurden von einer hochkarätig besetzten Jury begutachtet. 

Preisgekrönte Arbeit zur Burgenländischen Kulturpolitik

Für seine Dissertation wurde der gebürtige Burgenländer Martin Krenn mit dem diesjährigen Hochschulpreis ausgezeichnet. MMag.phil. DDr.phil. Martin Krenn studierte Geschichte, Philosophie und Archivwissenschaften in Wien, Paris und Berlin. Der Wissenschaftler arbeitet als Archivar und wirkte in zahlreichen Forschungsprojekten im In- und Ausland mit. Krenn ist verheiratet, hat zwei Kinder und lebt in Wien mit Nebenwohnsitz in seiner Heimatgemeinde Trausdorf/Wulka. Er unterrichtet an der Pädagogischen Hochschule Burgenland.

Zu seiner Arbeit sagt er: „Ungeachtet der großen öffentlichen Aufmerksamkeit, die historische Jahres- und Gedenktage genießen, bestehen oftmals auf wissenschaftlicher Seite bedeutende Forschungslücken. Dies gilt im nationalen Rahmen ebenso wie für den regionalspezifischen Kontext des Burgenlandes.“ Unter anderem ging der Wissenschaftler in seiner Arbeit der Frage nach, „welchen Beitrag die Kulturpolitik zur Identitätsstiftung des Burgenlandes lieferte bzw. inwiefern durch sie ein offizielles Selbstbild vom Burgenland erst konstruiert und schließlich auch vermittelt wurde. Die Erforschung und wissenschaftliche Aufarbeitung der historischen Genese zentraler burgenländischer Kulturinstitutionen wie dem Burgenländischen Landesmuseum, der Burgenländischen Landesbibliothek, dem Burgenländischen Landesarchiv oder dem Eisenstädter Haydnhaus/Haydnmuseum und deren Einbeziehung in den politischen Rahmen der Jahre 1921 bis 1945 nahm hier eine besondere Bedeutung ein.“ 

Jury von der Qualität der Einreichungen begeistert
Master-, Diplomarbeiten und Dissertationen fanden sich unter den Einreichungen für den diesjährigen Burgenländischen Hochschulpreis. Eine Einreichung für Wissenschaftler mit Bezug zum Burgenland war bis 31. Jänner 2017 möglich. Eine Jury unter dem Vorsitz von WHR Dr. Josef Tiefenbach entschied schlussendlich über den Preisträger. Das Preisgeld in der Höhe von € 4.000,- wurde in diesem Jahr von der Pädagogischen Hochschule Burgenland zur Verfügung gestellt. In der Jury vertreten waren:
Dipl.-Ing. Dr. Daniela Filipovits-Flasch, Architektin
Ing. Mag. Dr. Kurt Kinast, MBA, Fakultät für Wirtschaftswissenschaften, Universität Wien
Univ.Prof. Dr. Helmut Konrad, Historiker der Karl-Franzens-Universität Graz
Mag. Dr. Marlies Krainz-Dürr, Rektorin der Pädagogischen Hochschule Kärnten
Prof.(FH) DI Dr. Gernot Hanreich, Rektor der FH Burgenland
Mag. Sabine Weisz, Pädagogische Hochschule Burgenland
 

Hintergrundinformation

Die 2013 gegründete Burgenländische Hochschulkonferenz besteht aus Fachhochschule Burgenland, Stiftung Private Pädagogische Hochschule Burgenland, Joseph-Haydn-Konservatorium des Landes Burgenland, Universität für Musik und darstellende Kunst Graz - Institut Oberschützen. Sie ist eine unabhängige Plattform der Hochschulen im Burgenland, außerdem überparteilich und überkonfessionell. Ziel ist, die Vernetzung und Kooperation dieser Hochschulen zu fördern und dadurch einen besseren Austausch zwischen den Instituten zu ermöglichen. Das eröffnet Perspektiven und stärkt das Burgenland als Bildungsregion.

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